Black Friday – Bullshit Spezial

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Du beginnst gerade die erste Zeile eines Beitrags zu lesen und fliegst über die Buchstaben. Du willst nur mal schnell drüber scannen, da du auf die einprägsame Überschrift eingehen musstest, über die du bei Facebook gestolpert bist.

Schwups, du bist gerade vermutlich Konsument.

Du fragst Dich jetzt: „Was, Wieso, Warum? Ich habe doch gar nichts gekauft!“

Wie viele Überschriften, Artikel und Beiträge hast du in den letzten Tagen so gelesen? Und an wieviel kannst du dich noch erinnern? Also manchmal habe ich jedenfalls so Phasen, da erwische ich mich dabei, viele Beiträge und Artikel zu lesen. Der Haken: Ich habe leider davon nicht mehr viel in Erinnerung. Kennst du das Problem auch? Dieser Gedanke war die Idee zu diesem Beitrag.

Man muss gar kein Geld ausgeben, um zu konsumieren. Lass Dich dazu einladen das Wort Konsum aus ein paar unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Falls dich das interessiert, dann investiere etwas deiner Zeit in diesen Beitrag und du wirst davon in Zukunft profitieren. Und dein Geld vieleicht weniger an Black Friday zu verbrennen. 

Das verlängerte Vorwort

Dieser Beitrag hat länger auf sich warten lassen. Was mir einerseits sehr leid tut, weil das vielleicht den schlechten Eindruck macht. Es fühlte sich bisher einfach noch nicht stimmig an und ich will mit diesem Blogetwas anderes kreieren, als die nächste Verkaufsplattform. Der Blog darf weiterhin so unperfekt sein, wie die meisten Leben von Menschen. Wir sind einfach nicht perfekt und das was ich hier teilen will ist kein Perfektionismus, oder Aalglatte Politur, sondern Leben und Entwicklung. Sorry also, wenn es öfter länger dauert. Ich hoffe du schaust trotzdem hin und wieder mal vorbei. Wenn du nichts neues Findest, dann habe ich nichts geschrieben, dass ich wichtig genug finde.

Leider passiert es viel zu oft, dass wir statt das, was wiran Informationen bekommen kaum verarbeiten. Wie oft liest man etwas, oder schaut sich etwas an, ohne es für sich wirklich zu Nutze zu machen und das gewonnene Wissen mit anderen zu teilen (und damit meine ich nicht den Like Button, oder einen Facebook Post)

Diese Gedanken haben mich einige Zeit lang beschäftigt und wie immer hat das in mir Fragen aufgeworfen. Diese Fragen möchte ich mit dir teilen, anstatt mit Ratschlägen um mich zu werfen, in der Hoffnung, dass sie auch dir etwas nützen.

Erste Ablehnung gegen Investments

„…investing in yourself is the best thing you can do. Anything that improves your own talents; nobody can tax it or take it away from you.”


Warren Buffet

Kann es sein, dass die meisten Menschen mehr Angst vor einer Investition als vor unnützem Konsum haben? Ich kam auf den Gedanken, als ich mir folgende Frage stellte:

Was tust du üblicherweise, wenn du mit harter Arbeit etwas zu Ende gebracht hast? (Und sei ganz ehrlich ?)

  1. Du gönnst dir erst einmal (und kaufst dir) eine Belohnung, weil du es dir verdient hast.
  2. Du investierst eine beträchtliche Summe Geld in eine Fortbildung, ein Seminar oder eine andere Maßnahme, um in deine Fähigkeiten für die Zukunft zu stecken.

Warum geben wir mehr Geld aus für Belohnungen, als für das, wovon man auch langfristig etwas hat?

Kurzer Check:

  • wie alt ist dein aktuelles Smartphone?
  • Was hat es gekostet?
  • Ersehnst du schon das nächste Modell?
  • Wofür gibst du ähnlich hohe Summen aus?
  • Wie könnte dein Leben aussehen, wenn du dieses ganze Geld immer nur in neue Fähigkeiten investiert hättest?

Wo wir bei dem in der Überschrift zierendem Wort sind. Was denkst du bei der Erwähnung von Investment? Denkst Du vielleicht an fette Kohle, Reichtum und an überdrehte Investmentbanker? Im täglichen Sprachgebrauch wird ja oft auf das deutsche Wort verzichtet und für mich kann alleine das manchmal dazu beitragen, kleine, aber signifikante Unterschiede auszumachen, wie ich diese Worte empfange.

Auf Duden.de werden folgende Verbindungen zu diesem Wort hervorgebracht:

Riskant, spekulativ, lohnend, ethisch, innovativ

Investieren kann man so ziemlich alles, was man anRessourcen zur Verfügung hat und wenn Geld für dich eine Ressource ist, dann kannst du diese investieren. Hast du keines, oder wenig, dann hast du dennoch etwas, dass sich investieren lässt. (Anm.: der Begriff Investment ist an dieser Stelle nicht wirtschaftswissenschaftlich genutzt. Bitte erlaube mir also hier und da Interpretationsspielraum bei der Nutzung)

Doch wann ist etwas ein Investment? Um das herauszufinden hilft folgende Frage: Welchen Gewinn kann/könnte/konnte ich durch meine Handlung zu einem späteren Zeitpunkt erhalten?

Doch halt, schreit da vielleicht der innere Skeptiker auf und brüllt:

„Du nutzt also andere aus, weil Du immer erwartest, am Ende etwas zurückzubekommen!“

Ist das so? Schauen wir mal ob das vielleicht auch anders geht.

Brauchst Du das, oder willst Du das nur?

Es wird oft von Konsumgesellschaft geredet, doch was soll das überhaupt sein und warum soll das so schlecht sein? An dieser Stelle gebe ich es offen und ehrlich zu, mein Leben bestand bis vor nicht zu langer Zeit fast ausschließlich (ohne es mir bewusst zu sein) aus Konsum und gleichzeitig habe ich ihn angeprangert. Wie schon angemerkt, begegnet man Konsum nicht nur beim Einkaufen, sondern auch bei der Zeitgestaltung. Es war ja auch noch nie soeinfach wie heute und ist letztlich durch unser Wirtschaftssystem irgendwieauch gewollt.

Das Konsumentenleben ist einfach. Es bedeutet, ich bin bedürftig und kann Geld ausgeben, damit ich es nicht mehr bin, „die Belohnung“ habe ich mir mit meiner Arbeit ja schließlich auch „verdient“. So, oder so ähnlichwaren meine Gedanken in der Vergangenheit, die mich dazu führten meiner Konsumentenrolle gerecht zu werden. Wenn ich mich so umschaue, meine ich zu erkennen, dass so die meisten Menschen ticken. Vor allem heute, am Black Friday.

In der Zeit von 0% Zinsen ist Konsumieren im Sinne von Geld ausgeben so einfachwie nie. Aber auch das Angebot ist unüberschaubar riesig geworden. Alles ist kaufbar. Selbermachen war gestern. (naja, kleine Gegentrends gibt es jamittlerweile wieder – dem Hipster sei Dank). Wenn es ein Problem gibt, kann man sicher sein, dass sich die Lösung kaufen lässt. (Und falls nicht, sei dir ziemlich sicher, dass schon ein hippes Start-up daran bastelt)

Insbesondere wenn man zu den Menschen gehört, die sich nicht im oberen Einkommensbereich mit ihrem Beruf befinden, spürt man diese Bedürftigkeit sehr stark. Das Buch “Poor Dad Rich Dad”, von Robert Kiyosaki undSharon L. Lechter, bietet dazu interessante Einsichten.

Konsum ist abgeleitet von „consumere“ was sich als verbrauchen, aber sogar als verschwenden übersetzen lässt. Dabei ist grundsätzlich ja nichts Falsches daran etwas zu verbrauchen. Ich verbrauche letztlich immer etwas um zu leben. Beim Verschwenden sieht es da aber schonanders aus und genau an dieser Stelle liegt ein noch nicht einzuschätzendes Problem: Wir sind eine Generation der Verschwendung.

Persönlich habe ich Stück für Stück meinen Konsum in den letzten Jahren deutlich verringert, während ich darauf achte, ob ich in irgendetwas investieren kann. Ich experimentiere und steigere dadurch meine Lebensqualität ständig, aber nicht nur meine, sondern auch die meiner Umwelt. Ich kann immer mehr geben, während ich gleichzeitig immer weniger brauche.

Verkorkst

Einige Beziehungen sind ziemlich verkorkst. Nicht nur zwischenmenschliche, sondern auch Beziehungen, die auf den ersten Blick vielmals nicht offensichtlich sind. Eine davon ist wohl die Beziehung zwischen Menschen und Geld. Das gilt an dieser Stelle nicht nur für die Menschen mitoffensichtlich viel Geld, sondern ebenso, für die, die deutlich weniger davonhaben, als die Big Player dieser Zeit.

Denn, ist es nicht so, dass es etwas gibt, dass beide Parteien vereint? Beide glauben doch, sie hätten immer zu wenig.

Ab wann hat man eigentlich genug Geld?  

Eine andere Frage, die für mich an dieser Stelle auftaucht ist folgende: Wird Konsum gesellschaftlich eigentlich höher wertgeschätzt als Investition? Dazu folgendes (hoffentlich nicht allzu verwirrendes)Gedankenspiel:

Angenommen zwei Leute treffen sich in einem Geschäft und während des Gespräches stellt sich heraus, dass die eine Person etwas benötigt, was die andere rein zufällig bieten kann. Es bieten sich nun verschiedene Möglichkeiten: Person eins hat das, was die andere braucht…

  1. …und will es der anderen geben, bedingungslos.
  2. …und bietet an, es der anderen Person zu geben und sagt, dass sie sich freuen würde, dafür in Zukunft möglicherweise auch irgendwann etwas zurück zu bekommen.
  3. …die zweite Person lehnt dankend ab und kauft im Geschäft ein, neu und mit Garantie, aber wesentlich teurer.

Wie würdest du tendenziell handeln und welche Gedanken hättest du in einer solchen Situation? Was wären die Konsequenzen?

Messen wir in solchen Situationen nicht mit vielerlei Maß? Müssen wir nicht ultimativ auch immer in irgendeiner Form eigennützig handeln um selbst zu existieren? Und vor allem, worin liegt das Problem, wenn jemand bereitwillig hilft und sich wünscht etwas zurückzubekommen? Welche Motivation sollte er denn sonst haben?

Innere Verlangen

Denkst du jetzt vielleicht: Ja aber, kann jemand nicht einfach nur etwas Gutes tun, ohne etwas zurückzuverlangen?

Ja, natürlich. Denn letztlich entscheidest du selbst, ob du etwas zurück gibst, oder eben nicht. Gibst du nichts zurück, dann tut doch derjenigeetwas für dich einfach nur so. Die Person kann Dich ja nicht zwingen (naja, die mit einer Waffe in der Hand vielleicht schon), aber habt ihr keinen Kaufvertrag vereinbart.

Es sind deine eigenen Gedanken, die dich das glauben lassen, dass niemand etwas ohne Gegenleistung tut.

Ich möchte Dir eine kleine Aufgabe, als Selbstversuch andieser Stelle anbieten. Sie bietet dir hoffentlich interessante Einsichten in unser gesellschaftliches Miteinander. Die Aufgabe besteht aus zwei Aktionen, die einige Zeit lang jeden Tag gemacht werden könnten:

  1. Du tust jeden Tag etwas für jemanden, ohne etwas zurück haben zu wollen. (muss/sollte nicht immer die gleiche Person sein). Schenke danach deinen Gedanken Aufmerksamkeit. Was sind das für Gedanken?
  2. Du achtest auf Momente, in denen dir etwas geschenkt wird, oder Hilfe angeboten wird. Achte darauf, ob du innerlich den Zwang verspürst, dass du der anderen Person etwas schuldig bist. Kannst du ein Geschenk einfach nur annehmen, ohne dass du das Gefühl hast, dich „revanchieren“ zu müssen?

Vielleicht fragst Du Dich jetzt: Wozu das Ganze? Ok, dann lass uns doch mal gemeinsam in die Zukunft zum nächsten Weihnachtsfest reisen.

Gesellschaftliche Zwänge entstehen in unseren Köpfen

„Dieses Jahr schenken wir uns nichts, ok?“

Kennst du diesen Satz? Viele Paare oder manchmla auch Familien sagen sich das Jahr für Jahr an Weihnachten und anderen „Geschenkeveranstaltungen“ und ich bin mir ziemlich sicher, auch bei dir gab es so eine Situation schon.

Möglicherweise landeten letztlich wieder genauso viele Geschenke unter demBaum, wie jedes Jahr, vermutlich sogar noch mehr, weil niemand so wirklich daran glaubt, dass ohne Geschenke ein fröhliches Weihnachten möglich ist.

Vielleicht aber, schenkte irgend jemand wirklich nichts und du selbst hast trotzdem etwas überreicht und es war vielleicht nicht mal sogünstig. Wie geht es dir damit? Kannst du dein Geschenk übergeben haben, ohnein der darauffolgenden Zeit, in irgendeiner Form nachtragend zu sein? Schließlich habt Ihr doch vereinbart, dass sich eigentlich nichts geschenkt wird.

Oder aber, du selbst schenktest wirklich nichts und hast aber ein nicht gerade billiges Geschenk bekommen. Kannst du es ohne schlechtes Gewissen einfach annehmen?

Mit meiner Frau und unserem Kind wird Weihnachten schon seit zwei Jahren komplett ohne Geschenke Weihnachten verbracht und es waren die gesündesten und fröhlichsten Weihnachten seit Jahren. Und trotzdem, das komische Gefühl, falsch zu sein, weil wir das so machen, ist noch immer vorhanden. Obwohl wir damit offen umgehen. Von unseren Erfahrungen werde ich aber wohl in einem eigenen Artikel schreiben.

Wert-Schätzungen

Kommen wir aber nochmal zurück zur Frage, ob wir nun dem Konsum eher Wertschätzung zukommen lassen, als Investitionen.

Bei Konsum, im wirtschaftlichen Sinne, sind die Grenzen klar: Jemand gibt Geld, der Händler gibt eine Ware, oder eine Dienstleistung. In der Regel unmittelbar. Die Schuldfrage, falls etwas schiefläuft, ist auch schnell geklärt. Schließlich haben sich Käufer wie Händler an Vereinbarungen zu halten, basta.

Bei einer Investition ist das etwas anders. Es ist nämlich nur eine Annahme. Eine Investition, kann, muss aber kein Resultat einbringen und kann sogar Verlust bedeuten.

Der Blick in die Zukunft ist naturgemäß wesentlich schwieriger anzustellen als eine unmittelbare Gegenleistung. Und hier liegt eingroßes Problem. Eine Investition ist niemals Gewissheit. Sie ist, bewusst ausgeführt nur Spekulation. Es gibt aber davon auch eine unbewusste Form, dies ich dann für den unbewussten, oder unwissenden als Glück, oder Zufalldarstellt. Die nennt sich „Gesetz der Reziprozität“ oder „Gesetz der Gegenseitigkeit“. Klar, oder?

Konsum bedeutet, meiner völlig unwissenschaftlichen These nach Gewissheit, während Investition Annahme bedeutet. Wozu tendieren folglich wohl die meisten Menschen?

Natürlich hängen deine Gefühle und Entscheidungen auch von vielen anderen Faktoren ab.

Es spielen natürlich Qualität, Verlässlichkeit, Erfahrungen in der Vergangenheit und Vertrauen eine Rolle. Doch, kann es sein, dass wir es scheinbar irgendwie in unserer Gesellschaft geschafft haben, dass wir eher denjenigen zugeneigt sind, die uns ihr Zeug verkaufen wollen, statt diejenigen,die auf Gegenseitigkeit vertrauen möchten? 

Warum unterstellen wir das allen anderen? Und, noch wichtiger, liegt das vielleicht daran, dass es uns selbst schwerfällt, etwas für andere zu tun, ohne direkt etwas zurückzuverlangen und gehen einfach deshalb meistens von unseren eigenen Hintergedanken in unseren Beziehungen aus? Wie oft kommt es tatsächlich vor, dass wir ausgenutzt werden? Wie oft kommt es vor, dass wir selbst jemanden ausnutzen? Woher kommt dieses Misstrauen? Glaubst du an den Spruch:

„Alle wollen nur mein Bestes, nämlich mein Geld“

Wenn das so ist, lass mich so frech sein und fragen. Liegt das vielleicht daran, dass du selbst eigentlich nur schwer etwas ohne Gegenleistung tun kannst?

Kampf gegen Bulimie-Konsumieren

Dadurch, dass wir heutzutage so einfach wie nie konsumieren können, tendieren wir dazu uns Dingen hinzugeben, die wir zwar wollen, aber nicht brauchen.

„Was brauche ich eigentlich?“

Ich behaupte jetzt einfach mal, vieles was wir offenbar brauchen, reden wir uns nur ein. Dabei sind diese Dinge nur Vorwand dafür, an alte Gewohnheiten und angehäuften Besitz festzuhalten. Gewöhnlich haben wir uns für die Antwort einer (Kauf-)Entscheidung schon längst entschieden, bevor wir uns mit der Frage überhaupt beschäftigen. Marketing sei Dank, ist das ja mittlerweileauch einfacher denn je. Wir manipulieren uns selbst. Denn, was man wirklich braucht, ist eigentlich ziemlich wenig, den Rest will man einfach nur, wir geben es nur einfach nicht zu.

Du willst einen Beweis? Schaue mal in deinen Kühlschrank, brauchst du davon ausnahmslos alles? Falls du denkst, klar, da ist nicht viel drin…lies mal die Zutatenliste. Brauchst du davon wirklich alles? Wie sieht es bei dir im Kleiderschrank aus, wieviel Kleidungsstücke darin hast du seit einem Jahr nicht mehr getragen? Und warum befinden sie sich noch immer dort?

Und das Auto? Musst Du das haben, oder ginge es (zugegeben, vielleicht mit viel Anstrengung) auch ohne?

Konsum an sich ist nichts Schlechtes. Wir alle haben Bedürfnisse, doch ist es nicht so, dass mittlerweile diese Bedürfnisse so einfach zu stillen sind, dass wir den Unterschied zwischen brauchen und wollen gar nicht mehr erkennen? Der Mensch kauft ein und kotzt den Planten mit Plastikmüll und noch schlimmeren zu. Er verursacht Ressourcenknappheit in globalem Ausmaß, die wir hier „leider“ vor unserer Haustür noch nicht sehen können. Mit Investition in die Zukunft hat das wenig zu tun, bzw., sie gefällt mir indieser Art persönlich nicht.

Um den eigenen Konsum Einhalt zu gebieten, hilft mir jedenfalls eine Frage:

Kommen andere Menschen auch OHNE DAS klar? Ist die Antwort JA, dann frage ich nicht mehr weiter, warum ich ohne das nicht klarkomme, sondern: Wie ist es möglich?

Falls du das mal probieren willst, stelle dir NIE die Frage: Was brauche ich? Diese Frage beeinflusst Dich schon im Vorhineinund du endest in einem inneren Dialog, indem du deine Handlungen rechtfertigst. Frage dich stattdessen:  Was kann ich aufgeben?

Was sind Deine Ressourcen?

Wie schon nun mehrmals erwähnt, gibt es unterschiedliche Ressourcen, die wir alle zur Verfügung haben. Die zwei offensichtlichsten sind vermutlich Geld und Zeit. Doch können auch Wissen und Weisheit nicht zu unterschätzende Ressourcen sein? Was ist mit sozialer Vernetzung, persönlichen Fähigkeiten, oder sogar der Gesundheit?

Bevor Du an dieser Stelle weiterliest, überlege doch einmal,was Du alles an Ressourcen bei dir selbst findest. Vielleicht schreibst du sie dir ja sogar gleich auf. Es kann immer sinnvoll sein, seine eigenen Ressourcen parat zu haben, denn meiner Erfahrung nach, investiert man diese zu oft nicht, wenn es eigentlich am nötigsten wäre.

Klar ist also nun, welche Ressourcen man zur Verfügung hat. Bleibt also die Frage, wie nutze ich sie als Investition. Dazu habe ich einen interessanten Artikel über Investment gefunden, bei dem erklärt wird, dass der Kauf eines Brötchens zwar eigentlich unter den Begriff Konsum fällt, aber dort heißt es auch:

 „Die generelle Entscheidung, ob es sich um eine Investition handelt oder nicht ist auch situationsabhängig. Würde das Brötchen z.B. von einem Museum gekauft werden, um die Essgewohnheiten des 20. Jahrhunderts darzustellen, könnte man hingegen wieder von einer Investition sprechen.”

Guter Investor, böser Investor

Mein Investment für heute ist dieser Artikel. Ich weiß nicht, ob und wann ich dafür etwas zurückbekomme. Ob irgendjemand ihn zuschätzen weiß, kann ich nicht sagen, ich bin aber guter Dinge, dass es zumindest ein paar Menschen geben wird, die Ihre Zeit darin gut investiert haben werden.

Investition gibt unserem gemeinsamen Leben letztlich einen Sinn. Falls Du mehr über Deinen Sinn im Leben herausfinden möchtest, dann nimm doch gern mit mir persönlich Kontakt auf und wir entdecken gemeinsam deine Ressourcen, die Du investieren kannst. Hast Du andere Fragen oder Kritik? Immer her damit.

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