Die EMPATHIE LOUNGE

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Herzlich willkommen in meiner Empathie-Lounge. Was kann ich für dich tun?

Stillschweigend, zumindest auf diesem Blog, habe ich in den letzten Wochen und Monaten mit einigen Menschen gemeinsam eine kleine Reise begonnen, über die ich in diesem Beitrag erzählen möchte.

Das Thema Empathie beschäftigt mich schon sehr lange in meinem Leben. Ich habe mich in den letzten Jahren viel über das Thema unterhalten. Ich habe unzählige Artikel und Vorträge darüber gelesen, die sich, damit aus unterschiedlichen Perspektiven auseinandergesetzt haben – und sogar ein paar Selbstexperimente gemacht, u. a., indem ich im Jahr 2019 eine Empathie-Radrundreise machte und an meinem ersten Empathiezirkel teilgenommen habe. Ich habe darüber in der Vergangenheit auch ein paar Beiträge geschrieben.

Diese Erlebnisse haben mich nachhaltig so sehr beschäftigt, dass ich schließlich angefangen habe, Empathie Cafés auf die Beine zu stellen.

In diesem Beitrag möchte ich dir einige nützliche Informationen und Anregungen an die Hand geben und dir die Möglichkeit anbieten, meiner Empathie Lounge zu besuchen.

DAS EGO STEHT GERN IM WEG

Oft laufen Gespräche ja so ab: Die eine Person redet noch, während die andere Person schon darüber nachdenkt was sie sagen kann, und so geht das dann hin und her. Dabei kann eine ganze Menge überhört werden.

Überlege doch mal, wie oft du dich in deinem Leben schon missverstanden gefühlt hast. Das passiert meistens gar nicht absichtlich, aber genau das unterstellen wir oft anderen Menschen. Dabei merken wir nicht, dass wir uns der gleichen Sache selbst schuldig machen. Eine verzwickte Angelegenheit, oder?

Hier noch ein paar Beispiele, wenn es bei der Kommunikation mal wieder hakt:

  • Oft hören wir mehr, als gesagt wurde.
  • Oft hören wir nicht das, was gesagt wurde.
  • Zuhören ist ziemlich limitiert, wir können nur eine bestimmte Zeit lang Informationen festhalten.
  • Wir fragen nicht, ob wir die andere Person richtig verstanden haben und geben Antworten, ohne uns wirklich sicher zu sein.

Die Liste ließe sich leicht verlängern. Was würdest du hinzufügen?

Ich muss dich außerdem warnen: Die Dinge, die du vermutlich anderen unterstellst, werden dir mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch passieren. Aber das ist in Ordnung. Es geht nicht darum, die perfekte Kommunikationsmaschiene zu sein – bei dem Versuch bist du schon zu Scheitern verurteilt. Warum das so ist, werde ich in einem anderen Beitrag mal genauer erläutern.

DER BESTE WEG ETWAS ZU LERNEN IST ES ZU ERLEBEN

Vor etwa einem Jahr bin ich auf das Konzept Empathie Zirkel gestoßen. Diesen simplen Kommunikationsprozess fand ich so spannend, dass ich mir vorgenommen habe mich selbst darum zu kümmern ihn in der Welt zu verbreiten.

Obwohl der Prozess sehr simpel ist, so ist es dennoch gar nicht so einfach, den Wert davon in Worten zu vermitteln. Erfahrungen beim Empathie-Zirkel können sehr unterschiedlich sein. Es ist ein bisschen wie mit einem Film, der dich sehr berührt. Vielleicht ist es möglich, die Handlung zu erklären, aber um zu fühlen was dabei geschah, dazu muss man ihn sich ansehen. So auch beim Empathie-Zirkel.

ERLEBE EMPATHIE

Empathie theoretisch zu erklären ist schön und gut, aber sie erleben, da beginnt die Magie.

Seit März 2020 habe ich angefangen den Empathie-Zirkel als Empathie-Lounge, Lokal in kleinen persönlichen Runden und auch online anzubieten. Mittlerweile moderiere ich Empathie Cafés in Englisch und Deutsch und das Format habe ich mit der Zeit stetig weiterentwickelt.

Ich habe dir mal hier ein paar Eindrücke, Erfahrungen und Feedbacks zu den Terminen zusammengestellt.

Die häufigsten Rückmeldungen der Teilnehmer bisher waren:

  • „Ich habe ein Gefühl der inneren Ruhe.“
  • „Ich fühle mich vollständig verstanden und gehört, beachtet.“
  • „Ich finde es gut, dass nicht bewertet wird“.
  • “Es war schön meine eigenen Gedanken zu hören.”

Falls dich jetzt die Theorie zur Praxis interessiert, dann schaue dir den Ablauf einer Empathie-Lounge an.

WIE WIR EINE KULTUR DER EMPATHIE BILDEN KÖNNEN

Wenn wir friedlich miteinander leben wollen, dann brauchen wir Empathie und zwar aufrichtige Empathie, keine künstlich aufgesetzte. Die Fähigkeit dazu erwerben wir durch gemeinsame Übung in Interaktion mit anderen Menschen. Insbesondere einer Fähigkeit schenken wir dabei im Alltag viel zu wenig Aufmerksamkeit: Der des Zuhörens.

In seinem Buch die 7 Wege zu mehr Effektivität sagt Steven R. Covey Folgendes:

Wir verbringen den größten Teil unserer wachen Stunden mit Kommunikation. Aber bedenken Sie Folgendes: Sie haben Jahre damit verbracht, lesen und schreiben zu lernen, Jahre damit, sprechen zu lernen. Aber was ist mit dem Zuhören?

Steven R. Covey

Und er ergänzt:

Welche Ausbildung oder Schulung haben Sie erhalten, die Sie befähigt, so zuzuhören, dass Sie einen anderen Menschen aus seinem eigenen Bezugssystem heraus wirklich, tiefgehend verstehen?

Steven R. Covey

Wunderbare Frage die zum Nachdenken anregen, nicht wahr? Ich wünsche dir Spaß bei der Beantwortung.

Wenn du nun Lust hast dich näher mit Empathie zu beschäftigen, dann hinterlasse mir doch einen Kommentar, oder besser noch, melde dich beim Empathie-Café an, das jeden Samstagvormittag stattfindet.

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