Das ideale Bewerbungsgespräch

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Wie sieht eigentlich das ideale Bewerbungsgespräch aus? Worauf kommt es für den Bewerber und für den Arbeitgeber in der modernen Arbeitswelt an? In diesem Artikel finden Bewerber und Arbeitgeber ein paar Anreize, um den perfekten “Partner” zu finden. 

Partnerschaft

Vor Kurzem hatte ich ein Gespräch über Vorstellungsgespräche. Wir diskutierten darüber, wie sich Bewerbungsprozesse verändern müssen und wie Arbeitgeber und Arbeitnehmer von einer anderen Herangehensweise profitieren würden, um den richtigen Partner zu finden.

Die meisten Menschen reden davon, einen Job “bekommen” zu wollen.

Meiner Meinung nach sind Bewerber deshalb oft unauthentisch und nervös, wenn sie sich für eine neue Stelle bewerben. Außerdem neigen sie dazu, zu manipulieren und scheitern letztlich daran, ihr wahres Potenzial zu zeigen.

Sie versuchen sich darzustellen und geben sich entweder prahlerisch mit ihren Qualifikationen oder begeben sich oft regelrecht in eine Bittstellerhaltung.

Ich will in diesem Beitrag nicht den Eindruck vermitteln, dass Qualifikation nicht wichtig ist. Aber oft wird das Potenzial einer intrinsisch motivierten Person unterschätzt.

Motivation

Man kann einem motivierten und aufgeschlossenen Menschen viel beibringen, aber man kann niemanden motivieren, der sich nur als Lohnempfänger beworben hat.

Ein Unternehmen kann wiederum in schwierigen Zeiten ohne Loyalität nicht bestehen und ohne engagierte Mitarbeiter keine besonderen Leistungen erwarten.

Niemand sollte Zeit damit verschwenden, sich für einen Job zu bewerben, den er nicht lieben könnte. Damit meine ich nicht, dass man immer den perfekten Job finden muss. Wenn sich ein Job nicht sofort als das Glückslos entpuppt, sollte man sich fragen:

Wie könnte ich mich dieser Rolle widmen? 

Wie könnte ich diese Position lieben? 

Wie würde ich gerne sein?

Was möchte ich erhalten? 

Mit den Antworten geht es dann in das Gespräch.

Überzeugung

Man muss wirklich überzeugt sein, dass einem eine Position gefallen könnte. Wenn es keine echte Verbindung gibt, werden beide Seiten unglücklich sein. Als Bewerber hilft es, sich unabhängig vom Ergebnis der Bewerbung zu machen. Ein Nein darf sich genauso toll anfühlen wie eine Zusage. Je unabhängiger man sich vom Resultat machen kann, desto authentischer und selbstsicherer lässt sich ein solches Gespräch führen.

Ich glaube: 

Ein Vorstellungsgespräch ist für Bewerber die beste Gelegenheit, herauszufinden, ob sie Interesse und Motivation hätten, MIT dem Team eines Unternehmens zu arbeiten. Alles andere liegt außerhalb des eigenen Einflusses.

Für den Arbeitgeber ist es eine großartige Gelegenheit, jemanden zu finden, der sich wirklich einer Rolle im Team widmen will.

Der beste Weg, um eine starke und verlässliche Bindung zwischen Arbeitgeber und Mitarbeiter aufzubauen, sind sinnvolle Fragen, die jeden in gleichem Maße einbeziehen. 

Eine Frage, die ich immer stellen würde: 

Wie wollen wir uns gegenseitig ergänzen, sodass wir beide das Beste aus unserer beruflichen Beziehung herausholen können?

Wie würdest du antworten? Welche Antworten würdest du erwarten?

Hinterlasse mir gerne ein paar deiner Bewerbungserfahrungen in den Kommentaren.

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