Ein Plan oder kein Plan?

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Eines der essenziellen Dinge, die ich für meine Radtour sehe, ist die Offenheit für alle Eventualitäten, die unvorhersehbar sind.

Ich denke, oftmals planen wir viel zu viel. Die vielleicht schönsten Momente im Leben waren bei mir persönlich eigentlich immer ungeplant. Darum setzte ich mich immer wieder gerne solchen Situationen aus, die mich durchaus auch mal in Schwierigkeiten bringen. Das Gleiche gilt für meine Empathie Radrundreise.

Wie auch immer, einige Leute haben mich bei vorausgehenden Gesprächen nach meinem Plan gefragt, der ihnen anhand dessen was ich bisher so geteilt habe nicht deutlich genug war. Also dachte ich mir, ich gebe dir heute mal ein paar mehr Details zu den Reiseabschnitten und meine Zeitplanung, sowie, warum ich überhaupt in diese Richtungen fahren will. Letztendlich ist es ja mein Ziel, Empathie in seinen vielen Fassetten zu zeigen und am besten anhand unterhaltsamer Geschichten auf meiner Reise von Cambridge nach Düsseldorf.

Übersicht:

  • Cambridge nach Harwich: Einführung in das Thema Empathie und Ideen zu Experimenten und Interviews
  • Hoek – Rotterdam – Amsterdam – Utrecht: Nachhaltigkeit und Empathie, Zusammenhänge zwischen dem Chellington Centre und Your Little Planet, sowie den Niederlanden
  • Utrecht nach Düsseldorf: Empathie und Mitgefühl auf der Straße, Menschen treffen, auf dem Rad unterwegs mit offenen Augen und der Versuch zu verstehen, wie andere Menschen fühlen
  • Zusammenfassung

Einführung in das Thema Empathie

Eine Station steht hundertprozentig fest: Düsseldorf. Am 9.8. möchte ich dort ankommen. Ich freue mich darauf dort das VA.connect. Mehr darüber findest du hier. Es gibt noch Tickets. Die Erlöse werden an Your Little Planet gespendet. Ich werde dort Eindrücke und Erfahrungen zum Thema Empathie präsentieren. Wie gestalte ich also nun meine Reise so, dass sie auch für dich interessant ist?

Ich starte am 1. August in Cambridge (eigentlich habe ich bis dort schon 57 km, um dort hin zu kommen hinter mir). Warum? Der Grund dafür ist, weil du vermutlich von Cambridge schon gehört hast, und weil du eventuell daran interessiert bist, an ein paar Bilder der malerischen Stadt interessiert bist 😊.

Es gibt aber auch weitere Gründe. Zum Beispiel gab es an der Universität Trinity in Cambridge eine Studie von Simon Baron-Cohen über die Zusammenhänge von Empathie und Autismus. Seine Arbeit wurde zwar auch teils kritisiert, ich finde sie jedoch trotzdem interessant und du kannst dir sicher deine eigene Meinung bilden.

Ansonsten will ich in Cambridge jemanden wieder treffen, den ich dort kürzlich schonmal getroffen habe, und der eine ziemlich spannende Geschichte mit sich trägt. Zu viel will ich aber jetzt noch nicht preisgeben.

Abseits dessen, wird die Strecke nach Harwich zur Fähre zu den Niederlanden sicherlich einige Möglichkeiten bieten, verschiedene Menschen zu treffen. Ich bin auch gespannt, ob es möglich sein wird, eine Übernachtung über die Plattform warmshowers.org zu finden. Schau dort doch mal vorbei.

Tag eins bis drei

Länge der Strecke: 105 km

Geplante Reisetage: 3

Nachhaltigkeit und Empathie

I möchte die öffentliche Reise auch dazu nutzen, um Geldspenden zu sammeln. Die auserwählten sind Your Little Planet und The Chellington Centre. Beide haben Bildung und Nachhaltigkeit gemeinsam.

Wenn ich in letzter Zeit durch Facebook scrollte, wurde die Niederlande häufig als das Musterbeispiel für Nachhaltigkeit gezeigt. Einige Beispiele sind: Eine Schaukel, die Smartphones auflädt am Hauptbahnhof in Utrecht, oder die dort bekannten Bushaltestellen mit Bienendächern, oder auch ein Fahrradweg aus Plastikflaschen. Dies sind aber nur einige Beispiele. Das die Niederlande außerdem Radbegeistert sind, muss ich glaube nicht noch erwähnen.

Ich möchte also gerne einige dieser Beispiele mit eigenen Augen sehen, denn häufig sieht etwas in der Realität dann nicht mehr so beeindruckend aus, wie in aufgepäppelten Videos, vor allem, wenn sie versucht werden besonders trendy zu sein. Dagegen findet man, insbesondere auf Radfahrten gerne mal Schätze, die wahrlich überraschen.

Tag vier bis sechs

Länge der Strecke: 165 km

Geplante Reisetage: 3

Empathie und Mitgefühl auf der Straße

Ich werde also am 9. August in Düsseldorf erwartet. Das bedeutet es sind an dieser Stelle noch 3 Tage übrig und weitere 210 km vor mir. Auf diesem Teil meiner Strecke möchte ich mich insbesondere den Menschen und ihren Bedürfnissen widmen. Ich höre oftmals Menschen über vieles klagen. Insbesondere auf Facebook bekommt man schnell den Eindruck, dass die Gesellschaft sich selbst abschafft. Aber ist das denn wirklich der Fall?

Ich habe dazu schon eine Meinung, aber bei der Recherche zu meiner Reise habe ich unzählig interessante Projekte und Menschen gefunden, die sich für eine bessere Zukunft einsetzen. Danke an dieser Stelle an diejenigen, die mich regelmäßig mit Inspiration versorgen. Um alles zu sehen, was ich gerne sehen würde, müsste ich mir definitiv deutlich länger Zeit nehmen, als meine geplante Reisedauer vorgesehen ist.

Ich habe zudem Düsseldorf schon ganz freudig in Aussicht und konnte dort schon mit interessanten Menschen Kontakt aufnehmen, die aus der Stadt eine Transition City machen. Dort werde ich dann für etwa 4 Tage verbringen.

Tag sieben bis neun

Zusammenfassung

Insgesamt verbringe ich also etwa 480 km auf dem Rad, die ich in 9 Tagen schaffen will. Eventuell etwas sind es mehr Kilometer, wenn es mich von der Strecke treibt, oder die Navigation schief geht.

Klingt das so weit nach einem Plan?

Es folgt also demnächst noch die Vorstellung der Rückfahrt nach Großbritannien, die durch London führen wird.

Was denkst du darüber? Was würdest du noch über meine Reise wissen wollen? Lass es mich weiter unten in den Kommentaren wissen.

Lebe sinnvoll

Björn

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