Empathie Lounge

Übungsplatz für gelingende Kommunikation

Die “Empathie-Lounge” ist eine regelmäßige Veranstaltung in Kooperation mit der Akademie für Empathie 

Selbst die besten Fachleute scheitern immer wieder im Umgang mit Kollegen, Kunden und Vorgesetzten an Mangel an Empathie.
Ein häufiger Grund dafür: Es wird versucht Lösungen schon zu erzwingen, obwohl noch gar kein gegenseitiges Verständnis herrscht.

Zeit, dass wir uns mit besserer Kommunikation beschäftigen, für Verständnis sorgen und Raum für empathische Dialoge schaffen.

Die Empathie-Lounge ist gerade in der Sommerpause und steht vor einigen Veränderungen. Updates und Neuigkeiten dazu gibt es hier.

Das Ego steht gern im Weg

Oft laufen Gespräche so ab: Eine Person redet. Während die andere scheinbar zuhört, denkt sie schon darüber nach, was sie sagen kann. Dabei kann eine ganze Menge überhört werden kann.

Überlege doch mal, wie oft du dich in deinem Leben schon missverstanden gefühlt hast. Das passiert meistens gar nicht absichtlich, aber genau das unterstellen wir anderen Menschen häufig. Wir merken nicht, dass wir uns der gleichen Sache selbst schuldig machen. Eine verzwickte Angelegenheit oder?

Hier noch ein paar Beispiele, wenn es bei der Kommunikation mal wieder hakt:

  • Oft hören wir mehr, als gesagt wurde.
  • Oft hören wir nicht das, was gesagt wurde.
  • Die Kapazität zuzuhören ist limitiert. Wir können nur eine bestimmte Zeit lang Informationen festhalten.
  • Wir fragen nicht, ob wir die andere Person richtig verstanden haben und geben Antworten, ohne uns wirklich sicher zu sein.

Die Liste ließe sich leicht verlängern. Du kannst das gerne für dich selbst machen. Schreibe dir deine eigene Liste mit Situationen, die dich in deiner Kommunikation mit anderen Menschen stört.

Ich muss dich außerdem warnen: Die Dinge, die du vermutlich anderen unterstellst, werden dir mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch passieren. Aber das ist in Ordnung. Es geht nicht darum, die perfekte Kommunikationsmaschine zu sein – bei dem Versuch bist du schon zum Scheitern verurteilt. Warum das so ist, werde ich in einem anderen Beitrag mal genauer erläutern.

Der beste Weg etwas zu lernen, ist es zu erleben!

Vor etwa einem Jahr bin ich auf das Konzept Empathie-Zirkel gestoßen. Diesen simplen Kommunikationsprozess fand ich so spannend, dass ich mir vorgenommen habe, mich selbst darum zu kümmern, ihn in der Welt zu verbreiten.

Obwohl der Prozess sehr simpel ist, so ist es dennoch gar nicht so einfach, den Wert davon in Worten zu vermitteln. Erfahrungen beim Empathie-Treffen können sehr unterschiedlich sein. Es ist ein bisschen wie mit einem Film, der dich sehr berührt. Vielleicht ist es möglich, die Handlung zu erklären, aber um zu fühlen, was dabei geschah, dazu muss man ihn sich ansehen. So auch beim Empathie-Zirkel.

Wenn du mehr in der Theorie über Empathie lernen möchtest, dann habe ich auch ein paar Empfehlungen für dich. Klicke dafür oben in der Leiste auf den Tab Informationen, dort findest du auch ein unterhaltsames animiertes Video, was Empathie eigentlich ist und warum sie so wertvoll ist.

Erlebe Empathie

Empathie theoretisch zu erklären ist schön und gut, die Magie beginnt dort, wo wir sie erleben können.

Seit März 2020 moderiere ich die Empathie-Lounge in Englisch und Deutsch. Seit Februar 2021 schreibe ich darüber in der wöchentlichen Empathie-Post.

Was die Teilnehmer so sagen:

„Ich habe ein Gefühl der inneren Ruhe.“

„Ich fühle mich vollständig verstanden, gehört, und beachtet.“

“Das ist eine bewusst gefühlte Erfahrung von Empathie. Ich fühl mich so beschenkt, dass ich es weiter schenken will.”

“Ich bin maßlos begeistert von dieser Runde. Es ist immer wieder eine Herausforderung hierherzukommen, doch wenn ich dann da bin, dann bin ich zu Hause. Das ist so wunderbar.”

“Das ist unglaublich wertvolle Arbeit, die wir hier leisten.”

“Das war heute außergewöhnlich. Ich fühle mich dadurch so erleichtert. Die Themen und Metaphern waren sehr gut.”

“Sehr berührend. Ich bin dankbar.”

“Integration funktioniert hier gut, weil wir uns aufeinander einlassen können.”

“Ich bin geflasht. Sogar mein Bauchweh ist in der Zeit verschwunden. Ich bin sehr dankbar.”

Wie wir eine Kultur der Empathie bilden können

Wir werden niemals alle miteinander die gleiche Meinung haben!

Wenn wir friedlich miteinander leben wollen, dann brauchen wir Empathie und zwar aufrichtige Empathie, keine künstlich aufgesetzte. Die Fähigkeit dazu erwerben wir durch gemeinsame Übung in Interaktion mit anderen Menschen. Insbesondere einer Fähigkeit schenken wir dabei im Alltag viel zu wenig Aufmerksamkeit: der des Zu- und Hinhörens.

In seinem Buch die 7 Wege zur Effektivität sagt Steven R. Covey Folgendes:

Wir verbringen den größten Teil unserer wachen Stunden mit Kommunikation. Aber bedenken Sie Folgendes: Sie haben Jahre damit verbracht, lesen und schreiben zu lernen, Jahre damit, sprechen zu lernen. Aber was ist mit dem Zuhören? … Welche Ausbildung oder Schulung haben Sie erhalten, die Sie befähigt, so zuzuhören, dass Sie einen anderen Menschen aus seinem eigenem Bezugssystem heraus wirklich, tiefgreifend verstehen?

Das sind wunderbare Fragen, die zum Nachdenken anregen, nicht wahr? Ich wünsche dir Spaß bei der Beantwortung.

Wenn du nun Lust hast dich näher mit Empathie zu beschäftigen, dann hinterlasse mir doch einen Kommentar oder melde dich an. Der Termin findet jeden Samstagvormittag statt.

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