Empathie-Post: über zuhören, Schafsgedanken und vom Alltag ausstöpseln

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Picture by Björn Michael© – loving fairies in the woods

Willkommen bei der Empathie-Post in dieser Woche. Jede Woche greife ich Gedanken aus Gesprächen und der Empathie-Lounge auf und teile mit dir Erfahrungen zu effektiver und wertschätzender Kommunikation, erfüllende Beziehungen und kleine Schritte für ein zufriedenstellendes und glückliches Leben. Jeden Samstag um 11 Uhr öffne ich die digitalen Türen zu mir und biete allen Besuchern einen Übungsplatz für gelingende Kommunikation. Schreibe mir doch eine E-Mail, wenn du dabei sein möchtest.

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Dich erwarten in diesem Beitrag Wege des Zuhörens, außergewöhnliche Blickwinkel und Gedanken zu Selbstempathie.

Mit dem Stift zuhören

Ich hatte kürzlich das Vergnügen Alexandra Perl kennenzulernen und mir schwebt dieses Gespräch immer wieder durch den Kopf. Insbesondere, weil uns sehr ähnliche Angelegenheiten beschäftigen und wir uns täglich um verwandte Themen bemühen. Diese Woche möchte ich einen weiteren Beitrag ihres Blogs teilen. In diesem Interview mit „Andrea Rawanschad“ geht es neben anderem um die Formen des Zuhörens.

Bist du dir bewusst, auf welch unterschiedlichen Arten wir zuhören können? Wie viele Formen des Zuhörens fallen dir gerade ein?

„Ich mache sichtbar, wie ein Mensch sich selbst zuhört“ – Zuhören mit dem Stift – stullengold | Alexandra Perl | Facilitator, Listening Trainer, Coach

Denken wie ein Schaf

Empathie geht meiner Erfahrung nach über die Empathie für andere Menschen hinaus.

Eines meiner Lieblingsbücher heißt „Glennkill“ veranschaulicht das m.M.n. auf sehr unterhaltsame Weise. Dabei handelt es sich um ein sogenannten Schafskrimi. Beim Lesen des Buches und seinem Nachfolger „Garou“ hat sich in mir die Phrase „Denken wie ein Schaf“ entwickelt. Die Geschichte rund um die Erlebnisse aus der Perspektive von Schafen war nicht nur aberwitzig komisch, sondern animierte mich immer wieder dazu, mir vorzustellen, wie wohl ein Schaf unser menschliches Treiben wahrnimmt.

Sind wir überhaupt empathisch genug, um uns in die Gefühlslage eines Schafes, anderer Lebewesen oder gar Pflanzen hineinzufühlen? Wie wichtig ist das für unser Leben auf diesem Planeten? Ich finde, dass das sehr wichtig ist. Hätten wir mehr Empathie, nicht nur für andere Menschen, sondern alles, was uns umgibt, würden wir vermutlich mit vielem deutlich anders umgehen. Was denkst du dazu?

P. S.

Falls Schafe nicht so dein Ding sind, es gibt auch „Schweinekrimis“ 😀

Hineinfühlen (empathisch sein), wo es besonders herausfordernd sein kann

Nicht nur der Versuch, sich in andere Lebe- und Nicht-Lebewesen hineinzufühlen, kann schwierig sein. Auch unterschiedliche Lebensgeschichten können so individuell oder rar sein, dass es Außenstehenden fast unmöglich erscheint, wirklich zu verstehen, wie es anderen Menschen geht. Wie können wir damit dennoch auf empathische Weise umgehen? Ich fange damit an, indem ich mir vor allem erst mal eingestehe, nicht zu verstehen und teile das auch so mit. Oder könntest du ernsthaft behaupten, zu wissen, wie es ist, querschnittsgelähmt zu sein, weil ein Mann von einem Gebäude auf dich gesprungen ist?

Von dieser Haltung aus bin ich offen dafür zu lernen und habe die Möglichkeit, eine Beziehung aufzubauen, bei der ich mich annähern kann und möglicherweise irgendwann zumindest so viel verstehe, dass es ausreicht, dass sich mein Gegenüber von mir wahrgenommen und verstanden fühlt.

Auf ein ganz spezielles Thema mit viel Tabu-Potenzial hat mich meine Coaching-Klientin und mittlerweile gute Freundin Nele aufmerksam gemacht. Für mich als Mann ist das Thema sogar, so glaube ich, noch mal eine besonders große Herausforderung. Und für dich?

Hier geht es zu einer Aktion, die Empathie, Verständnis und Aufmerksamkeit verdient.

Portfolio – Janina Brandes

Für, mit und über Frauen ohne (startnext.com)

Wenn du kannst, unterstütze das Projekt und lass mich deine Gedanken dazu wissen.

Unplugged (abgestöpselt)

Letzte Woche gab es keine Empathie-Post. Dafür gab es einen guten Grund; ich war für ein paar Tage in den Bergen und habe mit meiner Familie eine Auszeit genommen. Das vermutlich Beste daran war, dass es dort im größeren Umkreis kein Mobilnetz gab.

Manchmal ist das Schwierigste im Leben, sich eine Auszeit zu nehmen. Überall lauern Erwartungen, Dringlichkeiten, und nicht selten schreien auch die unwichtigsten Dinge uns an, um an unsere Aufmerksamkeit heranzukommen. Sich eine Auszeit von all diesen Verpflichtungen und täglichen Anforderungen zu nehmen, ist ein fabelhafter Weg, sich in Selbstempathie zu üben. Wann verschaffst du dir solche Momente der Selbstempathie?

Das war es für diese Woche, vielen Dank für deine Zeit und Aufmerksamkeit. Lass mich gerne an deinen Gedanken teilhaben und schreib mir vielleicht einen Kommentar oder eine E-Mail.

Lebe sinnvoll,

Björn

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