Hier lang zu den leisen Tönen

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Willkommen bei der Empathie-Post in dieser Woche. Regelmäßige Gedanken aus der Empathie-Lounge und Inspirations-Häppchen zu effektiver und wertschätzender Kommunikation, erfüllende Beziehungen und kleine Schritte für ein zufriedenstellendes und glückliches Leben.

In diesem Beitrag kümmern wir uns um Schweinehunde. Außerdem hast du die Möglichkeit herauszufinden, was Konsent ist und warum sich besser eignet als Konsens und ich habe (noch mehr) Gründe für dich, um Stille in deinem Leben zu etablieren.

Das Haustier im Dachstuhl

Kennst du deinen inneren Schweinehund?

In der Empathie-Lounge der letzten Wochen haben wir kollektiv über dieses oft unbeliebte Haustier, das unseren Dachstuhl bewohnt, genauer vorgenommen. Dabei kam eine ganze Menge zutage und es entstand ebenso jede Menge Verbundenheit.

Einige Erkenntnisse davon waren:

“Geteiltes Leid ist halbes Leid.”
“Mut wird belohnt”.
“Hilfe bekommt man, wenn man raus geht.”
“Wir sind nie allein mit unseren Problemen.”
“Das Universum unterstützt uns, wenn wir uns auf dem Weg machen.”

Kommen dir einige dieser Aussagen bekannt vor? Vermutlich deshalb, weil der Dialog mit anderen Menschen uns zeigen kann, dass wir alle ähnliche Programme laufen haben. Und was machen wir jetzt mit diesen Worten, damit sie nicht nur leere Hüllen bleiben?

Zum einen können wir lernen, mit unserem inneren Schweinehund (er heißt übrigens Günter) besser umzugehen. Außerdem hilft aber eben auch ein empathischer Dialog, der das eigene Gedankenknäuel wieder entwirren kann und uns letztlich dazu verhelfen kann, wieder in Aktion zu kommen.

Schau doch mal bei der Empathie-Lounge vorbei und lass uns das gemeinsam in die Praxis umsetzen.

Wer ist eigentlich nochmal der Chef?

Durch das “Post Growth Institute” werde ich immer vertrauter mit dem Thema Soziokratie, auch, um in diese Organisationsstruktur in der Empathie-Lounge anzuwenden.

Soziokratie ist eine Organisationsform, in der Selbstorganisation konsequent umgesetzt werden kann und ideal für kreative Prozesse. Wenn du ganz tief eintauchen möchtest und mehr über Soziokratie erfahren willst, dann empfehle ich dir Zeit auf dieser Webseite zu investieren.

Bei meiner Recherche bin ich auch auf das Stegreif Orchester gestoßen, welches sich die Praktiken der soziokratischen Organisation zunutze macht. In diesem informativen Video auf Youtube erfährst du mehr über die Vorteile:

Einer der Werte, die in diesem Soziokratisch geführten Orchester gelebt werden ist Stille, denn …

“… mit der Stille soll bezweckt werden, dass alle kollektiv immer mal wieder anhalten. Was braucht es jetzt als Nächstes? Als Gruppe kann man sich nämlich relativ schnell verrennen. Durch die Stille und das STOP sagen, kann man viel besser in sich rein zoomen und merkt dadurch, was man gerade braucht und was demnach auch die Gruppe braucht, denn die Bedürfnisse der Gruppe sind oft auch die eigenen.”

Apropos Stille …

Psssst

Zum Thema Stille gibt es viel zu sagen, aber am besten schweigt man einfach mal.

Was passieren kann, wenn man sie dort anwendet, wo sie eher ungewohnt ist, kann man beim Podcast “Methoden Montag” in der Folge “Stille in Meetings” miterleben. Ich wurde als Gast eingeladen, etwas über den Wert von Stille zu erzählen, dafür hatte ich 14 Minuten Zeit bekommen. Die ganze Zeit geschwiegen habe ich mich dann aber doch nicht.

Kurz nach der Veröffentlichung ist bei mir überraschend eine Nachricht mit einer schönen Grafik dazu in meinem Postfach gelandet, welche das Gespräch (und die Stille) hübsch veranschaulicht. Einen herzlichen Dank noch mal an Silvia Lechner, die sich dem Thema visuell gewidmet hat.

Schau sie dir doch mal “in Ruhe” an.

Sketchnote zum Thema Stille im Meeting

Kommentare

Zuletzt möchte ich diese Woche mit dir noch einen Kommentar auf meinem LinkedIn-Post teilen.

“I think we all need to turn off the noise and be comfortable in nothingness.”

Lass doch auch du mal den ganzen Lärm ausschalten und einfach mal nur gemütlich im Nichtstun sein. Du wirst erstaunt sein, was das alles bewirken kann.

Lebe sinnvoll,

Björn

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2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Michael Vaqîl
    9. Juli 2021 17:34

    We are all love to play? Or not!

    Ich habe einen wundervollen podcast von Veit Lindau und André Stern (Autor von: Die Rhythmen und Rituale unserer Kinder) LINK: https://bit.ly/2T0HjSt auf Youtube gesehen. Da bin ich glatt vom Hocker gefallen! Das was ich seit meiner Kindheit wahrgenommen habe, wurde dort mit einfachen und verständlichen Worten erklärt (André hat nie eine Schule besucht!).
    Kinder lernen durch handeln und ausprobieren. Erst durch die Erwachsenen werden sie Zwangslernende, meist ohne das auf ihre jeweiligen Bedürfnisse eingegangen wird.

    Eine kraftvolle und erkenntnisreiche Zeit wünscht Dir

    Michael Vaqîl

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