Verdammt, schon 2019!!!

Ich resümiere ein positives Jahr 2018 und eines meiner Highlights dieses Jahr kannst du im Video weiter unten sehen (leider nur recht schlecht hören).

Es ging um ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt und ich konnte einfach nicht anders und musste für dieses Thema aufstehen und für meine Sichtweise einstehen. Herausgekommen ist dabei ein sich gut anfühlender Applaus und ein paar sehr interessante Unterhaltungen danach. Ja, und nun folgt die große Veränderung in der Welt, oder?

JA/NEIN – Ähh JEIN

Oftmals müssen wir ganz klein (bzw. fast ungehört) anfangen, um etwas zu ändern. Dabei kommt es doch gar nicht so sehr auf die richtige Technik und die richtige Strategie an, sondern vielmehr, ob sich das Herz genug nach etwas sehnt und die eigenen Handlungen diesem Drang nachgehen.

Darum finde ich es Wichtig, mir nicht den Mut rauben zu lassen, denn mein kleiner persönlicher Erfolg ist auch irgendwie eine ziemlich große Enttäuschung gewesen. Ich hatte ziemlich große Erwartungen an einen Workshop von Gerald Hüther auf dem Entrepreneurship Summit in Berlin und fühlte mich irgendwie in vielen Erwartungen enttäuscht. Nicht, dass ich vieles, was er sagte nicht auch zustimmen konnte. Irgendwie aber fühlte es sich so an, als würde aus dem sogenannten Workshop eher ein Monolog über bekannte Themen mit nichts Neuem und leider auch keinen anfassbaren Ergebnissen und ich zweifle leider auch sehr daran, dass die angesprochenen Dinge dann letztlich von der Mehrzahl der Anwesenden angewendet werden.

Was nun also? Enttäuschte Leberwurst spielen?


Blasphemie

Für mich heißt es eher, anpacken und wenn ein Herr Hüther allein damit überfordert ist, einen echten Workshop auf die Bühne zu zaubern (den ich wegen der Voraussetzungen von Anfang an zum Scheitern verurteilt sah), dann muss ich scheinbar dafür sorgen.

Vermutlich klinge ich jetzt völlig übergeschnappt, wenn ich den für viele Menschen unantastbaren Herrn Hüther hier angreife. Dabei ist es gar nicht meine Intention ihn zu diffamieren. Ich möchte mir aber die Freiheit nehmen, die Grenzen seines Schaffens und seines Einflusses zu beschreiben. Ich hatte ehrlich richtig Wut im Bauch bei der ganzen Hilflosigkeit der Workshop “Teilnehmer”.

Herr Hüther, bei allem Respekt und bei aller Bewunderung, ist kein Heilsbringer allein. Nur seine Interviews und Zitate von ihm posten reicht nicht. Ebensowenig wiederholt die selbe Frage,
wie man denn andere dazu bringt sich zu verändern, in abgewandelter Form fünf mal neu zu stellen. Für eine Änderung braucht es mehr als einen Messias, der kluge Dinge sagt. Es geht mir also keinesfalls darum die LEISTUNG des Professors kleinzureden, ähm, ich meine kleinzuschreiben.

Lass die Vorsätze

Gestern wurden sicher wieder unzählige Male Vorsätze für das frische Jahr ausgesprochen. Ich halte mich da raus und schlage vor, dass du das auch sein lässt.

Warum? Nutze doch einfach mal die Gelegenheit auf dein Herz zu hören und entscheide dich ganz oft für deine Sache einzustehen. Am Besten vor möglichst vielen Menschen, so wie ich es tat. Du glaubst vielleicht jetzt noch nicht was damit alles möglich ist, aber vielleicht öffnet dir das ganz neue Wege und Herzen. So wie bei mir, denn garade die Zufälle, durch Herzensentscheidungen und Gelassenheit, bringen oftmals die schönsten Erlebnisse, wie bei meiner Radtour, mit der mein Blog im letzten Jahr begann.

In diesem Sinne, vielleicht sehen wir uns dieses Jahr bei einer Veranstaltung, oder bei einem meiner geplanten Workshops.

Willst du mehr darüber wissen? Schreib mir.

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