Wo wächst eigentlich Selbstbewusstsein?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

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Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
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Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

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in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
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ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
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ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Mit
minimalem Aufwand kann man schon ganz interessante Erkenntnisse im Internet
bekommen und man stellt schnell fest, wenn man sich dessen nicht ohnehin schon
bewusst ist, dass wir oft Wörter als Synonym nutzen, die eigentlich eine subtil
andere Bedeutung haben. Das fällt einem auf, wenn man zum Beispiel die Worte
auseinandernimmt oder mal nach der Bedeutung von Selbstbewusstsein googelt. So
werden neben Selbstbewusstsein gleichermaßen die Worte Selbstwert oder gar
Selbstvertrauen genutzt. Wie bewusst sind uns aber die Unterschiede dieser
Worte im Alltag? Könnte dadurch gar die Gefahr bestehen, dass wir durch das
fehlende Verständnis für die Unterschiede gar nicht die Chance haben unsere
Probleme damit zu lösen?

Kurze Erklärung

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

François VI. Duc de La
Rochefoucauld

Betrachtung des Wortes Selbstbewusstsein

Mit
minimalem Aufwand kann man schon ganz interessante Erkenntnisse im Internet
bekommen und man stellt schnell fest, wenn man sich dessen nicht ohnehin schon
bewusst ist, dass wir oft Wörter als Synonym nutzen, die eigentlich eine subtil
andere Bedeutung haben. Das fällt einem auf, wenn man zum Beispiel die Worte
auseinandernimmt oder mal nach der Bedeutung von Selbstbewusstsein googelt. So
werden neben Selbstbewusstsein gleichermaßen die Worte Selbstwert oder gar
Selbstvertrauen genutzt. Wie bewusst sind uns aber die Unterschiede dieser
Worte im Alltag? Könnte dadurch gar die Gefahr bestehen, dass wir durch das
fehlende Verständnis für die Unterschiede gar nicht die Chance haben unsere
Probleme damit zu lösen?

Kurze Erklärung

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

„Die Zuversicht, zu gefallen, ist häufig das
unfehlbarste Mittel, zu missfallen.“

François VI. Duc de La
Rochefoucauld

Betrachtung des Wortes Selbstbewusstsein

Mit
minimalem Aufwand kann man schon ganz interessante Erkenntnisse im Internet
bekommen und man stellt schnell fest, wenn man sich dessen nicht ohnehin schon
bewusst ist, dass wir oft Wörter als Synonym nutzen, die eigentlich eine subtil
andere Bedeutung haben. Das fällt einem auf, wenn man zum Beispiel die Worte
auseinandernimmt oder mal nach der Bedeutung von Selbstbewusstsein googelt. So
werden neben Selbstbewusstsein gleichermaßen die Worte Selbstwert oder gar
Selbstvertrauen genutzt. Wie bewusst sind uns aber die Unterschiede dieser
Worte im Alltag? Könnte dadurch gar die Gefahr bestehen, dass wir durch das
fehlende Verständnis für die Unterschiede gar nicht die Chance haben unsere
Probleme damit zu lösen?

Kurze Erklärung

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Ich möchte
heute also nicht dahin gehen, wo der Pfeffer wächst, sondern mache mich
schriftlich auf die Reise dorthin, wo das Selbstbewusstsein wächst.

„Die Zuversicht, zu gefallen, ist häufig das
unfehlbarste Mittel, zu missfallen.“

François VI. Duc de La
Rochefoucauld

Betrachtung des Wortes Selbstbewusstsein

Mit
minimalem Aufwand kann man schon ganz interessante Erkenntnisse im Internet
bekommen und man stellt schnell fest, wenn man sich dessen nicht ohnehin schon
bewusst ist, dass wir oft Wörter als Synonym nutzen, die eigentlich eine subtil
andere Bedeutung haben. Das fällt einem auf, wenn man zum Beispiel die Worte
auseinandernimmt oder mal nach der Bedeutung von Selbstbewusstsein googelt. So
werden neben Selbstbewusstsein gleichermaßen die Worte Selbstwert oder gar
Selbstvertrauen genutzt. Wie bewusst sind uns aber die Unterschiede dieser
Worte im Alltag? Könnte dadurch gar die Gefahr bestehen, dass wir durch das
fehlende Verständnis für die Unterschiede gar nicht die Chance haben unsere
Probleme damit zu lösen?

Kurze Erklärung

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Es gibt
unzählige Berichte, schlaue Ratschläge und Zitate zu diesem Thema; dennoch, den
Wunsch, sein Selbstbewusstsein vergrößern zu wollen, obwohl wir vieles darüber
wissen, hört man vielmals – und äußert man auch selbst nicht gerade selten,
oder?

Ich möchte
heute also nicht dahin gehen, wo der Pfeffer wächst, sondern mache mich
schriftlich auf die Reise dorthin, wo das Selbstbewusstsein wächst.

„Die Zuversicht, zu gefallen, ist häufig das
unfehlbarste Mittel, zu missfallen.“

François VI. Duc de La
Rochefoucauld

Betrachtung des Wortes Selbstbewusstsein

Mit
minimalem Aufwand kann man schon ganz interessante Erkenntnisse im Internet
bekommen und man stellt schnell fest, wenn man sich dessen nicht ohnehin schon
bewusst ist, dass wir oft Wörter als Synonym nutzen, die eigentlich eine subtil
andere Bedeutung haben. Das fällt einem auf, wenn man zum Beispiel die Worte
auseinandernimmt oder mal nach der Bedeutung von Selbstbewusstsein googelt. So
werden neben Selbstbewusstsein gleichermaßen die Worte Selbstwert oder gar
Selbstvertrauen genutzt. Wie bewusst sind uns aber die Unterschiede dieser
Worte im Alltag? Könnte dadurch gar die Gefahr bestehen, dass wir durch das
fehlende Verständnis für die Unterschiede gar nicht die Chance haben unsere
Probleme damit zu lösen?

Kurze Erklärung

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Warum
wünschen wir uns so oft Selbstbewusstsein und schenken dem so viel Beachtung?

Es gibt
unzählige Berichte, schlaue Ratschläge und Zitate zu diesem Thema; dennoch, den
Wunsch, sein Selbstbewusstsein vergrößern zu wollen, obwohl wir vieles darüber
wissen, hört man vielmals – und äußert man auch selbst nicht gerade selten,
oder?

Ich möchte
heute also nicht dahin gehen, wo der Pfeffer wächst, sondern mache mich
schriftlich auf die Reise dorthin, wo das Selbstbewusstsein wächst.

„Die Zuversicht, zu gefallen, ist häufig das
unfehlbarste Mittel, zu missfallen.“

François VI. Duc de La
Rochefoucauld

Betrachtung des Wortes Selbstbewusstsein

Mit
minimalem Aufwand kann man schon ganz interessante Erkenntnisse im Internet
bekommen und man stellt schnell fest, wenn man sich dessen nicht ohnehin schon
bewusst ist, dass wir oft Wörter als Synonym nutzen, die eigentlich eine subtil
andere Bedeutung haben. Das fällt einem auf, wenn man zum Beispiel die Worte
auseinandernimmt oder mal nach der Bedeutung von Selbstbewusstsein googelt. So
werden neben Selbstbewusstsein gleichermaßen die Worte Selbstwert oder gar
Selbstvertrauen genutzt. Wie bewusst sind uns aber die Unterschiede dieser
Worte im Alltag? Könnte dadurch gar die Gefahr bestehen, dass wir durch das
fehlende Verständnis für die Unterschiede gar nicht die Chance haben unsere
Probleme damit zu lösen?

Kurze Erklärung

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Bin ich
nämlich ehrlich zu mir selbst, dient der Satz: „Ich habe leider nicht genug
Selbstbewusstsein“ oftmals als Vorwand, wenn ich mich mal wieder etwas nicht
getraut habe. Zum Beispiel jemanden etwas zu fragen. Oder aber, wie eingangs in
der Bewerbungssituation beschrieben, krieg ich einfach Gefühle nicht unter
Kontrolle und traue mir etwas nicht zu. Egal ob berechtigt, oder eben nicht.

Warum
wünschen wir uns so oft Selbstbewusstsein und schenken dem so viel Beachtung?

Es gibt
unzählige Berichte, schlaue Ratschläge und Zitate zu diesem Thema; dennoch, den
Wunsch, sein Selbstbewusstsein vergrößern zu wollen, obwohl wir vieles darüber
wissen, hört man vielmals – und äußert man auch selbst nicht gerade selten,
oder?

Ich möchte
heute also nicht dahin gehen, wo der Pfeffer wächst, sondern mache mich
schriftlich auf die Reise dorthin, wo das Selbstbewusstsein wächst.

„Die Zuversicht, zu gefallen, ist häufig das
unfehlbarste Mittel, zu missfallen.“

François VI. Duc de La
Rochefoucauld

Betrachtung des Wortes Selbstbewusstsein

Mit
minimalem Aufwand kann man schon ganz interessante Erkenntnisse im Internet
bekommen und man stellt schnell fest, wenn man sich dessen nicht ohnehin schon
bewusst ist, dass wir oft Wörter als Synonym nutzen, die eigentlich eine subtil
andere Bedeutung haben. Das fällt einem auf, wenn man zum Beispiel die Worte
auseinandernimmt oder mal nach der Bedeutung von Selbstbewusstsein googelt. So
werden neben Selbstbewusstsein gleichermaßen die Worte Selbstwert oder gar
Selbstvertrauen genutzt. Wie bewusst sind uns aber die Unterschiede dieser
Worte im Alltag? Könnte dadurch gar die Gefahr bestehen, dass wir durch das
fehlende Verständnis für die Unterschiede gar nicht die Chance haben unsere
Probleme damit zu lösen?

Kurze Erklärung

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Wieviel
Selbstbewusstsein braucht man eigentlich und warum ist es uns so wichtig? Warum
wünschen wir es uns so oft und wie können wir dafür sorgen, damit wir die
richtige Portion immer bei uns haben. Gar nicht so einfach zu beantwortende
Fragen, wie ich finde.

Bin ich
nämlich ehrlich zu mir selbst, dient der Satz: „Ich habe leider nicht genug
Selbstbewusstsein“ oftmals als Vorwand, wenn ich mich mal wieder etwas nicht
getraut habe. Zum Beispiel jemanden etwas zu fragen. Oder aber, wie eingangs in
der Bewerbungssituation beschrieben, krieg ich einfach Gefühle nicht unter
Kontrolle und traue mir etwas nicht zu. Egal ob berechtigt, oder eben nicht.

Warum
wünschen wir uns so oft Selbstbewusstsein und schenken dem so viel Beachtung?

Es gibt
unzählige Berichte, schlaue Ratschläge und Zitate zu diesem Thema; dennoch, den
Wunsch, sein Selbstbewusstsein vergrößern zu wollen, obwohl wir vieles darüber
wissen, hört man vielmals – und äußert man auch selbst nicht gerade selten,
oder?

Ich möchte
heute also nicht dahin gehen, wo der Pfeffer wächst, sondern mache mich
schriftlich auf die Reise dorthin, wo das Selbstbewusstsein wächst.

„Die Zuversicht, zu gefallen, ist häufig das
unfehlbarste Mittel, zu missfallen.“

François VI. Duc de La
Rochefoucauld

Betrachtung des Wortes Selbstbewusstsein

Mit
minimalem Aufwand kann man schon ganz interessante Erkenntnisse im Internet
bekommen und man stellt schnell fest, wenn man sich dessen nicht ohnehin schon
bewusst ist, dass wir oft Wörter als Synonym nutzen, die eigentlich eine subtil
andere Bedeutung haben. Das fällt einem auf, wenn man zum Beispiel die Worte
auseinandernimmt oder mal nach der Bedeutung von Selbstbewusstsein googelt. So
werden neben Selbstbewusstsein gleichermaßen die Worte Selbstwert oder gar
Selbstvertrauen genutzt. Wie bewusst sind uns aber die Unterschiede dieser
Worte im Alltag? Könnte dadurch gar die Gefahr bestehen, dass wir durch das
fehlende Verständnis für die Unterschiede gar nicht die Chance haben unsere
Probleme damit zu lösen?

Kurze Erklärung

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Was ich
meine ist: Selbstbewusstsein!

Wieviel
Selbstbewusstsein braucht man eigentlich und warum ist es uns so wichtig? Warum
wünschen wir es uns so oft und wie können wir dafür sorgen, damit wir die
richtige Portion immer bei uns haben. Gar nicht so einfach zu beantwortende
Fragen, wie ich finde.

Bin ich
nämlich ehrlich zu mir selbst, dient der Satz: „Ich habe leider nicht genug
Selbstbewusstsein“ oftmals als Vorwand, wenn ich mich mal wieder etwas nicht
getraut habe. Zum Beispiel jemanden etwas zu fragen. Oder aber, wie eingangs in
der Bewerbungssituation beschrieben, krieg ich einfach Gefühle nicht unter
Kontrolle und traue mir etwas nicht zu. Egal ob berechtigt, oder eben nicht.

Warum
wünschen wir uns so oft Selbstbewusstsein und schenken dem so viel Beachtung?

Es gibt
unzählige Berichte, schlaue Ratschläge und Zitate zu diesem Thema; dennoch, den
Wunsch, sein Selbstbewusstsein vergrößern zu wollen, obwohl wir vieles darüber
wissen, hört man vielmals – und äußert man auch selbst nicht gerade selten,
oder?

Ich möchte
heute also nicht dahin gehen, wo der Pfeffer wächst, sondern mache mich
schriftlich auf die Reise dorthin, wo das Selbstbewusstsein wächst.

„Die Zuversicht, zu gefallen, ist häufig das
unfehlbarste Mittel, zu missfallen.“

François VI. Duc de La
Rochefoucauld

Betrachtung des Wortes Selbstbewusstsein

Mit
minimalem Aufwand kann man schon ganz interessante Erkenntnisse im Internet
bekommen und man stellt schnell fest, wenn man sich dessen nicht ohnehin schon
bewusst ist, dass wir oft Wörter als Synonym nutzen, die eigentlich eine subtil
andere Bedeutung haben. Das fällt einem auf, wenn man zum Beispiel die Worte
auseinandernimmt oder mal nach der Bedeutung von Selbstbewusstsein googelt. So
werden neben Selbstbewusstsein gleichermaßen die Worte Selbstwert oder gar
Selbstvertrauen genutzt. Wie bewusst sind uns aber die Unterschiede dieser
Worte im Alltag? Könnte dadurch gar die Gefahr bestehen, dass wir durch das
fehlende Verständnis für die Unterschiede gar nicht die Chance haben unsere
Probleme damit zu lösen?

Kurze Erklärung

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Es gibt
etwas, das wünschen sich viele Menschen. Gleichzeitig fällt dasselbige oftmals
schwer anderen zuzugestehen. Stattdessen bezeichnen wir sie dann häufig als
arrogant.

Was ich
meine ist: Selbstbewusstsein!

Wieviel
Selbstbewusstsein braucht man eigentlich und warum ist es uns so wichtig? Warum
wünschen wir es uns so oft und wie können wir dafür sorgen, damit wir die
richtige Portion immer bei uns haben. Gar nicht so einfach zu beantwortende
Fragen, wie ich finde.

Bin ich
nämlich ehrlich zu mir selbst, dient der Satz: „Ich habe leider nicht genug
Selbstbewusstsein“ oftmals als Vorwand, wenn ich mich mal wieder etwas nicht
getraut habe. Zum Beispiel jemanden etwas zu fragen. Oder aber, wie eingangs in
der Bewerbungssituation beschrieben, krieg ich einfach Gefühle nicht unter
Kontrolle und traue mir etwas nicht zu. Egal ob berechtigt, oder eben nicht.

Warum
wünschen wir uns so oft Selbstbewusstsein und schenken dem so viel Beachtung?

Es gibt
unzählige Berichte, schlaue Ratschläge und Zitate zu diesem Thema; dennoch, den
Wunsch, sein Selbstbewusstsein vergrößern zu wollen, obwohl wir vieles darüber
wissen, hört man vielmals – und äußert man auch selbst nicht gerade selten,
oder?

Ich möchte
heute also nicht dahin gehen, wo der Pfeffer wächst, sondern mache mich
schriftlich auf die Reise dorthin, wo das Selbstbewusstsein wächst.

„Die Zuversicht, zu gefallen, ist häufig das
unfehlbarste Mittel, zu missfallen.“

François VI. Duc de La
Rochefoucauld

Betrachtung des Wortes Selbstbewusstsein

Mit
minimalem Aufwand kann man schon ganz interessante Erkenntnisse im Internet
bekommen und man stellt schnell fest, wenn man sich dessen nicht ohnehin schon
bewusst ist, dass wir oft Wörter als Synonym nutzen, die eigentlich eine subtil
andere Bedeutung haben. Das fällt einem auf, wenn man zum Beispiel die Worte
auseinandernimmt oder mal nach der Bedeutung von Selbstbewusstsein googelt. So
werden neben Selbstbewusstsein gleichermaßen die Worte Selbstwert oder gar
Selbstvertrauen genutzt. Wie bewusst sind uns aber die Unterschiede dieser
Worte im Alltag? Könnte dadurch gar die Gefahr bestehen, dass wir durch das
fehlende Verständnis für die Unterschiede gar nicht die Chance haben unsere
Probleme damit zu lösen?

Kurze Erklärung

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Die Panik
steigt in mir immer höher und ich wünsch mir etwas…

Wunschkonzert

Es gibt
etwas, das wünschen sich viele Menschen. Gleichzeitig fällt dasselbige oftmals
schwer anderen zuzugestehen. Stattdessen bezeichnen wir sie dann häufig als
arrogant.

Was ich
meine ist: Selbstbewusstsein!

Wieviel
Selbstbewusstsein braucht man eigentlich und warum ist es uns so wichtig? Warum
wünschen wir es uns so oft und wie können wir dafür sorgen, damit wir die
richtige Portion immer bei uns haben. Gar nicht so einfach zu beantwortende
Fragen, wie ich finde.

Bin ich
nämlich ehrlich zu mir selbst, dient der Satz: „Ich habe leider nicht genug
Selbstbewusstsein“ oftmals als Vorwand, wenn ich mich mal wieder etwas nicht
getraut habe. Zum Beispiel jemanden etwas zu fragen. Oder aber, wie eingangs in
der Bewerbungssituation beschrieben, krieg ich einfach Gefühle nicht unter
Kontrolle und traue mir etwas nicht zu. Egal ob berechtigt, oder eben nicht.

Warum
wünschen wir uns so oft Selbstbewusstsein und schenken dem so viel Beachtung?

Es gibt
unzählige Berichte, schlaue Ratschläge und Zitate zu diesem Thema; dennoch, den
Wunsch, sein Selbstbewusstsein vergrößern zu wollen, obwohl wir vieles darüber
wissen, hört man vielmals – und äußert man auch selbst nicht gerade selten,
oder?

Ich möchte
heute also nicht dahin gehen, wo der Pfeffer wächst, sondern mache mich
schriftlich auf die Reise dorthin, wo das Selbstbewusstsein wächst.

„Die Zuversicht, zu gefallen, ist häufig das
unfehlbarste Mittel, zu missfallen.“

François VI. Duc de La
Rochefoucauld

Betrachtung des Wortes Selbstbewusstsein

Mit
minimalem Aufwand kann man schon ganz interessante Erkenntnisse im Internet
bekommen und man stellt schnell fest, wenn man sich dessen nicht ohnehin schon
bewusst ist, dass wir oft Wörter als Synonym nutzen, die eigentlich eine subtil
andere Bedeutung haben. Das fällt einem auf, wenn man zum Beispiel die Worte
auseinandernimmt oder mal nach der Bedeutung von Selbstbewusstsein googelt. So
werden neben Selbstbewusstsein gleichermaßen die Worte Selbstwert oder gar
Selbstvertrauen genutzt. Wie bewusst sind uns aber die Unterschiede dieser
Worte im Alltag? Könnte dadurch gar die Gefahr bestehen, dass wir durch das
fehlende Verständnis für die Unterschiede gar nicht die Chance haben unsere
Probleme damit zu lösen?

Kurze Erklärung

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Bis auf
einen. Er heißt Bernd, er hat mit fast jedem die Hand geschüttelt und Fragen
gestellt, bei der die Befragten, beim Versuch zu antworten, nur noch nervöser
dreinblickten und danach mindestens fünf Zentimeter kleiner auf ihren
Sitzplätzen zu scheinbar zu heiß gewaschenen halben Hemdchen
zusammenschrumpften. Seine Aufzählung über seine auf mich beachtlich
erscheinende Auflistung seiner Studium Historie hilft mir nicht gerade dabei,
mich in der für mich unangenehmen Atmosphäre besser zu fühlen. Ich bin
vermutlich weißer als die Raufasertapete des Warteraumes.

Die Panik
steigt in mir immer höher und ich wünsch mir etwas…

Wunschkonzert

Es gibt
etwas, das wünschen sich viele Menschen. Gleichzeitig fällt dasselbige oftmals
schwer anderen zuzugestehen. Stattdessen bezeichnen wir sie dann häufig als
arrogant.

Was ich
meine ist: Selbstbewusstsein!

Wieviel
Selbstbewusstsein braucht man eigentlich und warum ist es uns so wichtig? Warum
wünschen wir es uns so oft und wie können wir dafür sorgen, damit wir die
richtige Portion immer bei uns haben. Gar nicht so einfach zu beantwortende
Fragen, wie ich finde.

Bin ich
nämlich ehrlich zu mir selbst, dient der Satz: „Ich habe leider nicht genug
Selbstbewusstsein“ oftmals als Vorwand, wenn ich mich mal wieder etwas nicht
getraut habe. Zum Beispiel jemanden etwas zu fragen. Oder aber, wie eingangs in
der Bewerbungssituation beschrieben, krieg ich einfach Gefühle nicht unter
Kontrolle und traue mir etwas nicht zu. Egal ob berechtigt, oder eben nicht.

Warum
wünschen wir uns so oft Selbstbewusstsein und schenken dem so viel Beachtung?

Es gibt
unzählige Berichte, schlaue Ratschläge und Zitate zu diesem Thema; dennoch, den
Wunsch, sein Selbstbewusstsein vergrößern zu wollen, obwohl wir vieles darüber
wissen, hört man vielmals – und äußert man auch selbst nicht gerade selten,
oder?

Ich möchte
heute also nicht dahin gehen, wo der Pfeffer wächst, sondern mache mich
schriftlich auf die Reise dorthin, wo das Selbstbewusstsein wächst.

„Die Zuversicht, zu gefallen, ist häufig das
unfehlbarste Mittel, zu missfallen.“

François VI. Duc de La
Rochefoucauld

Betrachtung des Wortes Selbstbewusstsein

Mit
minimalem Aufwand kann man schon ganz interessante Erkenntnisse im Internet
bekommen und man stellt schnell fest, wenn man sich dessen nicht ohnehin schon
bewusst ist, dass wir oft Wörter als Synonym nutzen, die eigentlich eine subtil
andere Bedeutung haben. Das fällt einem auf, wenn man zum Beispiel die Worte
auseinandernimmt oder mal nach der Bedeutung von Selbstbewusstsein googelt. So
werden neben Selbstbewusstsein gleichermaßen die Worte Selbstwert oder gar
Selbstvertrauen genutzt. Wie bewusst sind uns aber die Unterschiede dieser
Worte im Alltag? Könnte dadurch gar die Gefahr bestehen, dass wir durch das
fehlende Verständnis für die Unterschiede gar nicht die Chance haben unsere
Probleme damit zu lösen?

Kurze Erklärung

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Da sitze ich
gerade mit weiterem Bewerber/innen in einem Assessment Center für einen Job,
für den ich mich auf Empfehlung wegen meiner verlässlichen und guten Arbeit
beworben habe. Die Knie schlottern. Das Herz rast und ich fühle kalten Schweiß
im Rücken und habe Angst, dass jemand dunkle Flecken an meinem Hemd erblickt.
Die anderen um mich herum sehen genauso mitgenommen aus, wie ich mich fühle.

Bis auf
einen. Er heißt Bernd, er hat mit fast jedem die Hand geschüttelt und Fragen
gestellt, bei der die Befragten, beim Versuch zu antworten, nur noch nervöser
dreinblickten und danach mindestens fünf Zentimeter kleiner auf ihren
Sitzplätzen zu scheinbar zu heiß gewaschenen halben Hemdchen
zusammenschrumpften. Seine Aufzählung über seine auf mich beachtlich
erscheinende Auflistung seiner Studium Historie hilft mir nicht gerade dabei,
mich in der für mich unangenehmen Atmosphäre besser zu fühlen. Ich bin
vermutlich weißer als die Raufasertapete des Warteraumes.

Die Panik
steigt in mir immer höher und ich wünsch mir etwas…

Wunschkonzert

Es gibt
etwas, das wünschen sich viele Menschen. Gleichzeitig fällt dasselbige oftmals
schwer anderen zuzugestehen. Stattdessen bezeichnen wir sie dann häufig als
arrogant.

Was ich
meine ist: Selbstbewusstsein!

Wieviel
Selbstbewusstsein braucht man eigentlich und warum ist es uns so wichtig? Warum
wünschen wir es uns so oft und wie können wir dafür sorgen, damit wir die
richtige Portion immer bei uns haben. Gar nicht so einfach zu beantwortende
Fragen, wie ich finde.

Bin ich
nämlich ehrlich zu mir selbst, dient der Satz: „Ich habe leider nicht genug
Selbstbewusstsein“ oftmals als Vorwand, wenn ich mich mal wieder etwas nicht
getraut habe. Zum Beispiel jemanden etwas zu fragen. Oder aber, wie eingangs in
der Bewerbungssituation beschrieben, krieg ich einfach Gefühle nicht unter
Kontrolle und traue mir etwas nicht zu. Egal ob berechtigt, oder eben nicht.

Warum
wünschen wir uns so oft Selbstbewusstsein und schenken dem so viel Beachtung?

Es gibt
unzählige Berichte, schlaue Ratschläge und Zitate zu diesem Thema; dennoch, den
Wunsch, sein Selbstbewusstsein vergrößern zu wollen, obwohl wir vieles darüber
wissen, hört man vielmals – und äußert man auch selbst nicht gerade selten,
oder?

Ich möchte
heute also nicht dahin gehen, wo der Pfeffer wächst, sondern mache mich
schriftlich auf die Reise dorthin, wo das Selbstbewusstsein wächst.

„Die Zuversicht, zu gefallen, ist häufig das
unfehlbarste Mittel, zu missfallen.“

François VI. Duc de La
Rochefoucauld

Betrachtung des Wortes Selbstbewusstsein

Mit
minimalem Aufwand kann man schon ganz interessante Erkenntnisse im Internet
bekommen und man stellt schnell fest, wenn man sich dessen nicht ohnehin schon
bewusst ist, dass wir oft Wörter als Synonym nutzen, die eigentlich eine subtil
andere Bedeutung haben. Das fällt einem auf, wenn man zum Beispiel die Worte
auseinandernimmt oder mal nach der Bedeutung von Selbstbewusstsein googelt. So
werden neben Selbstbewusstsein gleichermaßen die Worte Selbstwert oder gar
Selbstvertrauen genutzt. Wie bewusst sind uns aber die Unterschiede dieser
Worte im Alltag? Könnte dadurch gar die Gefahr bestehen, dass wir durch das
fehlende Verständnis für die Unterschiede gar nicht die Chance haben unsere
Probleme damit zu lösen?

Kurze Erklärung

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Folgende
Geschichte, befasst sich mit diesem Thema.

Theorie der sozialen Vergleichsprozesse

Da sitze ich
gerade mit weiterem Bewerber/innen in einem Assessment Center für einen Job,
für den ich mich auf Empfehlung wegen meiner verlässlichen und guten Arbeit
beworben habe. Die Knie schlottern. Das Herz rast und ich fühle kalten Schweiß
im Rücken und habe Angst, dass jemand dunkle Flecken an meinem Hemd erblickt.
Die anderen um mich herum sehen genauso mitgenommen aus, wie ich mich fühle.

Bis auf
einen. Er heißt Bernd, er hat mit fast jedem die Hand geschüttelt und Fragen
gestellt, bei der die Befragten, beim Versuch zu antworten, nur noch nervöser
dreinblickten und danach mindestens fünf Zentimeter kleiner auf ihren
Sitzplätzen zu scheinbar zu heiß gewaschenen halben Hemdchen
zusammenschrumpften. Seine Aufzählung über seine auf mich beachtlich
erscheinende Auflistung seiner Studium Historie hilft mir nicht gerade dabei,
mich in der für mich unangenehmen Atmosphäre besser zu fühlen. Ich bin
vermutlich weißer als die Raufasertapete des Warteraumes.

Die Panik
steigt in mir immer höher und ich wünsch mir etwas…

Wunschkonzert

Es gibt
etwas, das wünschen sich viele Menschen. Gleichzeitig fällt dasselbige oftmals
schwer anderen zuzugestehen. Stattdessen bezeichnen wir sie dann häufig als
arrogant.

Was ich
meine ist: Selbstbewusstsein!

Wieviel
Selbstbewusstsein braucht man eigentlich und warum ist es uns so wichtig? Warum
wünschen wir es uns so oft und wie können wir dafür sorgen, damit wir die
richtige Portion immer bei uns haben. Gar nicht so einfach zu beantwortende
Fragen, wie ich finde.

Bin ich
nämlich ehrlich zu mir selbst, dient der Satz: „Ich habe leider nicht genug
Selbstbewusstsein“ oftmals als Vorwand, wenn ich mich mal wieder etwas nicht
getraut habe. Zum Beispiel jemanden etwas zu fragen. Oder aber, wie eingangs in
der Bewerbungssituation beschrieben, krieg ich einfach Gefühle nicht unter
Kontrolle und traue mir etwas nicht zu. Egal ob berechtigt, oder eben nicht.

Warum
wünschen wir uns so oft Selbstbewusstsein und schenken dem so viel Beachtung?

Es gibt
unzählige Berichte, schlaue Ratschläge und Zitate zu diesem Thema; dennoch, den
Wunsch, sein Selbstbewusstsein vergrößern zu wollen, obwohl wir vieles darüber
wissen, hört man vielmals – und äußert man auch selbst nicht gerade selten,
oder?

Ich möchte
heute also nicht dahin gehen, wo der Pfeffer wächst, sondern mache mich
schriftlich auf die Reise dorthin, wo das Selbstbewusstsein wächst.

„Die Zuversicht, zu gefallen, ist häufig das
unfehlbarste Mittel, zu missfallen.“

François VI. Duc de La
Rochefoucauld

Betrachtung des Wortes Selbstbewusstsein

Mit
minimalem Aufwand kann man schon ganz interessante Erkenntnisse im Internet
bekommen und man stellt schnell fest, wenn man sich dessen nicht ohnehin schon
bewusst ist, dass wir oft Wörter als Synonym nutzen, die eigentlich eine subtil
andere Bedeutung haben. Das fällt einem auf, wenn man zum Beispiel die Worte
auseinandernimmt oder mal nach der Bedeutung von Selbstbewusstsein googelt. So
werden neben Selbstbewusstsein gleichermaßen die Worte Selbstwert oder gar
Selbstvertrauen genutzt. Wie bewusst sind uns aber die Unterschiede dieser
Worte im Alltag? Könnte dadurch gar die Gefahr bestehen, dass wir durch das
fehlende Verständnis für die Unterschiede gar nicht die Chance haben unsere
Probleme damit zu lösen?

Kurze Erklärung

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Ich habe viele Jahre mit Menschen zusammengearbeitet, die so sehr damit beschäftigt waren, sich und ihre Fähigkeiten kleinzuhalten, weil sie von außen betrachtet kaum mehr in der Lage waren in ihrem Leben etwas zu ändern. Sie sahen und sehen sich als unbedeutenden Teil dieser Welt, der scheinbar keinen Unterschied auf diesem Planeten ausmacht. Dies waren junge Menschen, die erst gerade ihre Schul- oder Berufsabschlüsse hinter sich hatten. Es waren aber auch Menschen, die langjährig in ihren Berufen sind oder waren, enorm viel Erfahrung haben und in ihren Leben schon viel geleistet haben. Für diese Menschen habe ich eine wichtige Nachricht. IHR macht einen Unterschied und insbesondere euch ist dieser Blog gewidmet!

Folgende
Geschichte, befasst sich mit diesem Thema.

Theorie der sozialen Vergleichsprozesse

Da sitze ich
gerade mit weiterem Bewerber/innen in einem Assessment Center für einen Job,
für den ich mich auf Empfehlung wegen meiner verlässlichen und guten Arbeit
beworben habe. Die Knie schlottern. Das Herz rast und ich fühle kalten Schweiß
im Rücken und habe Angst, dass jemand dunkle Flecken an meinem Hemd erblickt.
Die anderen um mich herum sehen genauso mitgenommen aus, wie ich mich fühle.

Bis auf
einen. Er heißt Bernd, er hat mit fast jedem die Hand geschüttelt und Fragen
gestellt, bei der die Befragten, beim Versuch zu antworten, nur noch nervöser
dreinblickten und danach mindestens fünf Zentimeter kleiner auf ihren
Sitzplätzen zu scheinbar zu heiß gewaschenen halben Hemdchen
zusammenschrumpften. Seine Aufzählung über seine auf mich beachtlich
erscheinende Auflistung seiner Studium Historie hilft mir nicht gerade dabei,
mich in der für mich unangenehmen Atmosphäre besser zu fühlen. Ich bin
vermutlich weißer als die Raufasertapete des Warteraumes.

Die Panik
steigt in mir immer höher und ich wünsch mir etwas…

Wunschkonzert

Es gibt
etwas, das wünschen sich viele Menschen. Gleichzeitig fällt dasselbige oftmals
schwer anderen zuzugestehen. Stattdessen bezeichnen wir sie dann häufig als
arrogant.

Was ich
meine ist: Selbstbewusstsein!

Wieviel
Selbstbewusstsein braucht man eigentlich und warum ist es uns so wichtig? Warum
wünschen wir es uns so oft und wie können wir dafür sorgen, damit wir die
richtige Portion immer bei uns haben. Gar nicht so einfach zu beantwortende
Fragen, wie ich finde.

Bin ich
nämlich ehrlich zu mir selbst, dient der Satz: „Ich habe leider nicht genug
Selbstbewusstsein“ oftmals als Vorwand, wenn ich mich mal wieder etwas nicht
getraut habe. Zum Beispiel jemanden etwas zu fragen. Oder aber, wie eingangs in
der Bewerbungssituation beschrieben, krieg ich einfach Gefühle nicht unter
Kontrolle und traue mir etwas nicht zu. Egal ob berechtigt, oder eben nicht.

Warum
wünschen wir uns so oft Selbstbewusstsein und schenken dem so viel Beachtung?

Es gibt
unzählige Berichte, schlaue Ratschläge und Zitate zu diesem Thema; dennoch, den
Wunsch, sein Selbstbewusstsein vergrößern zu wollen, obwohl wir vieles darüber
wissen, hört man vielmals – und äußert man auch selbst nicht gerade selten,
oder?

Ich möchte
heute also nicht dahin gehen, wo der Pfeffer wächst, sondern mache mich
schriftlich auf die Reise dorthin, wo das Selbstbewusstsein wächst.

„Die Zuversicht, zu gefallen, ist häufig das
unfehlbarste Mittel, zu missfallen.“

François VI. Duc de La
Rochefoucauld

Betrachtung des Wortes Selbstbewusstsein

Mit
minimalem Aufwand kann man schon ganz interessante Erkenntnisse im Internet
bekommen und man stellt schnell fest, wenn man sich dessen nicht ohnehin schon
bewusst ist, dass wir oft Wörter als Synonym nutzen, die eigentlich eine subtil
andere Bedeutung haben. Das fällt einem auf, wenn man zum Beispiel die Worte
auseinandernimmt oder mal nach der Bedeutung von Selbstbewusstsein googelt. So
werden neben Selbstbewusstsein gleichermaßen die Worte Selbstwert oder gar
Selbstvertrauen genutzt. Wie bewusst sind uns aber die Unterschiede dieser
Worte im Alltag? Könnte dadurch gar die Gefahr bestehen, dass wir durch das
fehlende Verständnis für die Unterschiede gar nicht die Chance haben unsere
Probleme damit zu lösen?

Kurze Erklärung

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Eines meiner
größten Themen in diesem Blog wird das Thema Selbstbewusstsein werden.

Ich habe viele Jahre mit Menschen zusammengearbeitet, die so sehr damit beschäftigt waren, sich und ihre Fähigkeiten kleinzuhalten, weil sie von außen betrachtet kaum mehr in der Lage waren in ihrem Leben etwas zu ändern. Sie sahen und sehen sich als unbedeutenden Teil dieser Welt, der scheinbar keinen Unterschied auf diesem Planeten ausmacht. Dies waren junge Menschen, die erst gerade ihre Schul- oder Berufsabschlüsse hinter sich hatten. Es waren aber auch Menschen, die langjährig in ihren Berufen sind oder waren, enorm viel Erfahrung haben und in ihren Leben schon viel geleistet haben. Für diese Menschen habe ich eine wichtige Nachricht. IHR macht einen Unterschied und insbesondere euch ist dieser Blog gewidmet!

Folgende
Geschichte, befasst sich mit diesem Thema.

Theorie der sozialen Vergleichsprozesse

Da sitze ich
gerade mit weiterem Bewerber/innen in einem Assessment Center für einen Job,
für den ich mich auf Empfehlung wegen meiner verlässlichen und guten Arbeit
beworben habe. Die Knie schlottern. Das Herz rast und ich fühle kalten Schweiß
im Rücken und habe Angst, dass jemand dunkle Flecken an meinem Hemd erblickt.
Die anderen um mich herum sehen genauso mitgenommen aus, wie ich mich fühle.

Bis auf
einen. Er heißt Bernd, er hat mit fast jedem die Hand geschüttelt und Fragen
gestellt, bei der die Befragten, beim Versuch zu antworten, nur noch nervöser
dreinblickten und danach mindestens fünf Zentimeter kleiner auf ihren
Sitzplätzen zu scheinbar zu heiß gewaschenen halben Hemdchen
zusammenschrumpften. Seine Aufzählung über seine auf mich beachtlich
erscheinende Auflistung seiner Studium Historie hilft mir nicht gerade dabei,
mich in der für mich unangenehmen Atmosphäre besser zu fühlen. Ich bin
vermutlich weißer als die Raufasertapete des Warteraumes.

Die Panik
steigt in mir immer höher und ich wünsch mir etwas…

Wunschkonzert

Es gibt
etwas, das wünschen sich viele Menschen. Gleichzeitig fällt dasselbige oftmals
schwer anderen zuzugestehen. Stattdessen bezeichnen wir sie dann häufig als
arrogant.

Was ich
meine ist: Selbstbewusstsein!

Wieviel
Selbstbewusstsein braucht man eigentlich und warum ist es uns so wichtig? Warum
wünschen wir es uns so oft und wie können wir dafür sorgen, damit wir die
richtige Portion immer bei uns haben. Gar nicht so einfach zu beantwortende
Fragen, wie ich finde.

Bin ich
nämlich ehrlich zu mir selbst, dient der Satz: „Ich habe leider nicht genug
Selbstbewusstsein“ oftmals als Vorwand, wenn ich mich mal wieder etwas nicht
getraut habe. Zum Beispiel jemanden etwas zu fragen. Oder aber, wie eingangs in
der Bewerbungssituation beschrieben, krieg ich einfach Gefühle nicht unter
Kontrolle und traue mir etwas nicht zu. Egal ob berechtigt, oder eben nicht.

Warum
wünschen wir uns so oft Selbstbewusstsein und schenken dem so viel Beachtung?

Es gibt
unzählige Berichte, schlaue Ratschläge und Zitate zu diesem Thema; dennoch, den
Wunsch, sein Selbstbewusstsein vergrößern zu wollen, obwohl wir vieles darüber
wissen, hört man vielmals – und äußert man auch selbst nicht gerade selten,
oder?

Ich möchte
heute also nicht dahin gehen, wo der Pfeffer wächst, sondern mache mich
schriftlich auf die Reise dorthin, wo das Selbstbewusstsein wächst.

„Die Zuversicht, zu gefallen, ist häufig das
unfehlbarste Mittel, zu missfallen.“

François VI. Duc de La
Rochefoucauld

Betrachtung des Wortes Selbstbewusstsein

Mit
minimalem Aufwand kann man schon ganz interessante Erkenntnisse im Internet
bekommen und man stellt schnell fest, wenn man sich dessen nicht ohnehin schon
bewusst ist, dass wir oft Wörter als Synonym nutzen, die eigentlich eine subtil
andere Bedeutung haben. Das fällt einem auf, wenn man zum Beispiel die Worte
auseinandernimmt oder mal nach der Bedeutung von Selbstbewusstsein googelt. So
werden neben Selbstbewusstsein gleichermaßen die Worte Selbstwert oder gar
Selbstvertrauen genutzt. Wie bewusst sind uns aber die Unterschiede dieser
Worte im Alltag? Könnte dadurch gar die Gefahr bestehen, dass wir durch das
fehlende Verständnis für die Unterschiede gar nicht die Chance haben unsere
Probleme damit zu lösen?

Kurze Erklärung

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Eine Ode an Menschen im Hintergrund

Eines meiner
größten Themen in diesem Blog wird das Thema Selbstbewusstsein werden.

Ich habe viele Jahre mit Menschen zusammengearbeitet, die so sehr damit beschäftigt waren, sich und ihre Fähigkeiten kleinzuhalten, weil sie von außen betrachtet kaum mehr in der Lage waren in ihrem Leben etwas zu ändern. Sie sahen und sehen sich als unbedeutenden Teil dieser Welt, der scheinbar keinen Unterschied auf diesem Planeten ausmacht. Dies waren junge Menschen, die erst gerade ihre Schul- oder Berufsabschlüsse hinter sich hatten. Es waren aber auch Menschen, die langjährig in ihren Berufen sind oder waren, enorm viel Erfahrung haben und in ihren Leben schon viel geleistet haben. Für diese Menschen habe ich eine wichtige Nachricht. IHR macht einen Unterschied und insbesondere euch ist dieser Blog gewidmet!

Folgende
Geschichte, befasst sich mit diesem Thema.

Theorie der sozialen Vergleichsprozesse

Da sitze ich
gerade mit weiterem Bewerber/innen in einem Assessment Center für einen Job,
für den ich mich auf Empfehlung wegen meiner verlässlichen und guten Arbeit
beworben habe. Die Knie schlottern. Das Herz rast und ich fühle kalten Schweiß
im Rücken und habe Angst, dass jemand dunkle Flecken an meinem Hemd erblickt.
Die anderen um mich herum sehen genauso mitgenommen aus, wie ich mich fühle.

Bis auf
einen. Er heißt Bernd, er hat mit fast jedem die Hand geschüttelt und Fragen
gestellt, bei der die Befragten, beim Versuch zu antworten, nur noch nervöser
dreinblickten und danach mindestens fünf Zentimeter kleiner auf ihren
Sitzplätzen zu scheinbar zu heiß gewaschenen halben Hemdchen
zusammenschrumpften. Seine Aufzählung über seine auf mich beachtlich
erscheinende Auflistung seiner Studium Historie hilft mir nicht gerade dabei,
mich in der für mich unangenehmen Atmosphäre besser zu fühlen. Ich bin
vermutlich weißer als die Raufasertapete des Warteraumes.

Die Panik
steigt in mir immer höher und ich wünsch mir etwas…

Wunschkonzert

Es gibt
etwas, das wünschen sich viele Menschen. Gleichzeitig fällt dasselbige oftmals
schwer anderen zuzugestehen. Stattdessen bezeichnen wir sie dann häufig als
arrogant.

Was ich
meine ist: Selbstbewusstsein!

Wieviel
Selbstbewusstsein braucht man eigentlich und warum ist es uns so wichtig? Warum
wünschen wir es uns so oft und wie können wir dafür sorgen, damit wir die
richtige Portion immer bei uns haben. Gar nicht so einfach zu beantwortende
Fragen, wie ich finde.

Bin ich
nämlich ehrlich zu mir selbst, dient der Satz: „Ich habe leider nicht genug
Selbstbewusstsein“ oftmals als Vorwand, wenn ich mich mal wieder etwas nicht
getraut habe. Zum Beispiel jemanden etwas zu fragen. Oder aber, wie eingangs in
der Bewerbungssituation beschrieben, krieg ich einfach Gefühle nicht unter
Kontrolle und traue mir etwas nicht zu. Egal ob berechtigt, oder eben nicht.

Warum
wünschen wir uns so oft Selbstbewusstsein und schenken dem so viel Beachtung?

Es gibt
unzählige Berichte, schlaue Ratschläge und Zitate zu diesem Thema; dennoch, den
Wunsch, sein Selbstbewusstsein vergrößern zu wollen, obwohl wir vieles darüber
wissen, hört man vielmals – und äußert man auch selbst nicht gerade selten,
oder?

Ich möchte
heute also nicht dahin gehen, wo der Pfeffer wächst, sondern mache mich
schriftlich auf die Reise dorthin, wo das Selbstbewusstsein wächst.

„Die Zuversicht, zu gefallen, ist häufig das
unfehlbarste Mittel, zu missfallen.“

François VI. Duc de La
Rochefoucauld

Betrachtung des Wortes Selbstbewusstsein

Mit
minimalem Aufwand kann man schon ganz interessante Erkenntnisse im Internet
bekommen und man stellt schnell fest, wenn man sich dessen nicht ohnehin schon
bewusst ist, dass wir oft Wörter als Synonym nutzen, die eigentlich eine subtil
andere Bedeutung haben. Das fällt einem auf, wenn man zum Beispiel die Worte
auseinandernimmt oder mal nach der Bedeutung von Selbstbewusstsein googelt. So
werden neben Selbstbewusstsein gleichermaßen die Worte Selbstwert oder gar
Selbstvertrauen genutzt. Wie bewusst sind uns aber die Unterschiede dieser
Worte im Alltag? Könnte dadurch gar die Gefahr bestehen, dass wir durch das
fehlende Verständnis für die Unterschiede gar nicht die Chance haben unsere
Probleme damit zu lösen?

Kurze Erklärung

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

Eine Ode an Menschen im Hintergrund

Eines meiner
größten Themen in diesem Blog wird das Thema Selbstbewusstsein werden.

Ich habe viele Jahre mit Menschen zusammengearbeitet, die so sehr damit beschäftigt waren, sich und ihre Fähigkeiten kleinzuhalten, weil sie von außen betrachtet kaum mehr in der Lage waren in ihrem Leben etwas zu ändern. Sie sahen und sehen sich als unbedeutenden Teil dieser Welt, der scheinbar keinen Unterschied auf diesem Planeten ausmacht. Dies waren junge Menschen, die erst gerade ihre Schul- oder Berufsabschlüsse hinter sich hatten. Es waren aber auch Menschen, die langjährig in ihren Berufen sind oder waren, enorm viel Erfahrung haben und in ihren Leben schon viel geleistet haben. Für diese Menschen habe ich eine wichtige Nachricht. IHR macht einen Unterschied und insbesondere euch ist dieser Blog gewidmet!

Folgende
Geschichte, befasst sich mit diesem Thema.

Theorie der sozialen Vergleichsprozesse

Da sitze ich
gerade mit weiterem Bewerber/innen in einem Assessment Center für einen Job,
für den ich mich auf Empfehlung wegen meiner verlässlichen und guten Arbeit
beworben habe. Die Knie schlottern. Das Herz rast und ich fühle kalten Schweiß
im Rücken und habe Angst, dass jemand dunkle Flecken an meinem Hemd erblickt.
Die anderen um mich herum sehen genauso mitgenommen aus, wie ich mich fühle.

Bis auf
einen. Er heißt Bernd, er hat mit fast jedem die Hand geschüttelt und Fragen
gestellt, bei der die Befragten, beim Versuch zu antworten, nur noch nervöser
dreinblickten und danach mindestens fünf Zentimeter kleiner auf ihren
Sitzplätzen zu scheinbar zu heiß gewaschenen halben Hemdchen
zusammenschrumpften. Seine Aufzählung über seine auf mich beachtlich
erscheinende Auflistung seiner Studium Historie hilft mir nicht gerade dabei,
mich in der für mich unangenehmen Atmosphäre besser zu fühlen. Ich bin
vermutlich weißer als die Raufasertapete des Warteraumes.

Die Panik
steigt in mir immer höher und ich wünsch mir etwas…

Wunschkonzert

Es gibt
etwas, das wünschen sich viele Menschen. Gleichzeitig fällt dasselbige oftmals
schwer anderen zuzugestehen. Stattdessen bezeichnen wir sie dann häufig als
arrogant.

Was ich
meine ist: Selbstbewusstsein!

Wieviel
Selbstbewusstsein braucht man eigentlich und warum ist es uns so wichtig? Warum
wünschen wir es uns so oft und wie können wir dafür sorgen, damit wir die
richtige Portion immer bei uns haben. Gar nicht so einfach zu beantwortende
Fragen, wie ich finde.

Bin ich
nämlich ehrlich zu mir selbst, dient der Satz: „Ich habe leider nicht genug
Selbstbewusstsein“ oftmals als Vorwand, wenn ich mich mal wieder etwas nicht
getraut habe. Zum Beispiel jemanden etwas zu fragen. Oder aber, wie eingangs in
der Bewerbungssituation beschrieben, krieg ich einfach Gefühle nicht unter
Kontrolle und traue mir etwas nicht zu. Egal ob berechtigt, oder eben nicht.

Warum
wünschen wir uns so oft Selbstbewusstsein und schenken dem so viel Beachtung?

Es gibt
unzählige Berichte, schlaue Ratschläge und Zitate zu diesem Thema; dennoch, den
Wunsch, sein Selbstbewusstsein vergrößern zu wollen, obwohl wir vieles darüber
wissen, hört man vielmals – und äußert man auch selbst nicht gerade selten,
oder?

Ich möchte
heute also nicht dahin gehen, wo der Pfeffer wächst, sondern mache mich
schriftlich auf die Reise dorthin, wo das Selbstbewusstsein wächst.

„Die Zuversicht, zu gefallen, ist häufig das
unfehlbarste Mittel, zu missfallen.“

François VI. Duc de La
Rochefoucauld

Betrachtung des Wortes Selbstbewusstsein

Mit
minimalem Aufwand kann man schon ganz interessante Erkenntnisse im Internet
bekommen und man stellt schnell fest, wenn man sich dessen nicht ohnehin schon
bewusst ist, dass wir oft Wörter als Synonym nutzen, die eigentlich eine subtil
andere Bedeutung haben. Das fällt einem auf, wenn man zum Beispiel die Worte
auseinandernimmt oder mal nach der Bedeutung von Selbstbewusstsein googelt. So
werden neben Selbstbewusstsein gleichermaßen die Worte Selbstwert oder gar
Selbstvertrauen genutzt. Wie bewusst sind uns aber die Unterschiede dieser
Worte im Alltag? Könnte dadurch gar die Gefahr bestehen, dass wir durch das
fehlende Verständnis für die Unterschiede gar nicht die Chance haben unsere
Probleme damit zu lösen?

Kurze Erklärung

Allgemein
wird Selbstbewusstsein laut WIKI
(Das darf jetzt mal als Quelle herhalten, denn ich will ja hier keine
Doktorarbeit schreiben) als „das Überzeugt sein von seinen Fähigkeiten, von
seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten
ausdrückt“ definiert.

Wiki sagt
ebenso, dass umgangssprachlich Selbstbewusstsein meist als positives Wertgefühl
einer Person
oder einer Gruppe in einem sozialen Wertkontext verstanden wird.
Selbstbewusstsein wird demnach oft als Synonym verwendet für den Begriff Selbstwert.

Als ich mir
das Wort letztens bei einem Spaziergang im Regen nochmal durch den Kopf gehen
lassen habe, ist mir wieder klar geworden, dass da noch mehr drinsteckt. Denn,
wenn ich von Selbstbewusstsein rede, meine ich doch eigentlich nicht nur
positive Gefühle, oder? Ich bin mir meiner selbst doch auch bewusst, wenn ich
Schmerzen, oder anderes, vielleicht nicht so Angenehmes spüre. So wie bei
meinem Spaziergang im Regen.

– Anfangs
sind da die Tropfen, die ich auf der Haut auftreffen merke. Ich kann vielleicht
erspüren, ob es kleine feine Niesel-Tröpfchen sind oder eher große dicke
Wassertropfen und nach einiger Zeit ist da spürbare Nässe in den Haaren und das
ansteigende Gewicht meiner nasser werdenden Kleidung, die sich dunkler färbt.
Ich nehme mich bewusst sehr war und werde wacher. Versuche mich der Situation
zu öffnen und fokussiere das Bewusstsein auf meine Situation – nass im Regen –
glücklich im Selbstbewusstsein – es gibt wirklich schlimmeres als im Regen zu
stehen und ich genieße den vitalisierenden Spaziergang.

Ziemlich
selbstbewusst, wie ich finde. Macht es aber den gleichen Sinn, wenn ich sage
ich laufe selbstwertig im Regen? Hmm, klingt komisch, oder?

Selbstgespräche

Bei einem
Bewerbungsgespräch könnte Selbstbewusstsein, wie vorhin beschrieben, also
eigentlich nur aussagen wie ich mich fühle. Ich nähere mich aber damit noch
nicht der eigentlichen Problemlösung. Nämlich mit einschüchternden Situationen,
wie ein gestandener Mann, besser zurecht zu kommen und (wie Bernd) ins
Bewerbungsgespräch zu gehen. Jedenfalls nicht direkt. Ich kann damit aber
zumindest meinen Gefühlen auf dem Grund gehen. Ich könnte anfangen mir
Frageketten zu stellen wie:

Warum
schlottern mir die Knie?

Weil ich
nervös bin!

Warum bin
ich nervös?

Weil ich
glaube ich bin nicht so toll wie die anderen (insbesondere wie dieser Bernd)

Warum sollte
ich nicht so gut sein wie Bernd?

Weil…Er so
„Selbstbewusst“ auftritt!

Warum sollte
er deswegen gleich besser sein als ich? Ich habe schließlich einiges vorzuweisen
und an Erfahrung, die mich unverwechselbar macht, oder?

Ja…aber er
kann sicher alles besser als ich.

Kann er?

Weiß nicht.
Bestimmt, guck doch mal wie er sich gibt.

Kann es
sein, dass er etwas überspielt?

Hmm…weiß
nicht, glaub nicht.

Warum?

Weiß nicht,
ich glaube er ist besser als ich.

Ist er?

Keine
Ahnung!

Und du
machst dir, weil du keine Ahnung hast fast in die Hosen?

…scheint so.

Wieso bist
du hier?

Weil ich die
Stelle toll fände.

Meinst du
also seine Fähigkeiten sind also mehr wert als deine?

Abhilfe naht

Was könnte
in dieser Situation hilfreich sein? Worum geht es gerade? In einem
Bewerbungsgespräch geht es letztlich um Darstellung. Mit zittrigen Beinen,
herabgesengtem Blick auf den Boden und wackeliger Stimme stelle ich nur eines
dar…Jämmerlichkeit. Nicht die beste Darstellung. Ich bin mir doch aber etwas
wert, oder? Ich habe mich doch nicht ohne Grund auf diese Stelle beworben und
mit Freude die Einladung entgegengenommen. Was ist nur in mich gefahren? Konnte
ich nur so falsch liegen?

Habe ich
eigentlich nur Angst unwichtiger, als alle anderen hier in diesem Raum zu sein?
Habe ich Angst unwichtiger zu sein als andere? Glaube ich, ich bin weniger
„wert“? Über diesen Weg bin ich nun vom Wunsch zu mehr Selbstbewusstsein zur
Frage gekommen, was denn eigentlich mein Selbstwert ist.

Wer seinen Wert kennt, kann auch andere davon überzeugen.

Jeanett Langhof (*1974)

Wie selbstbewusst
bist Du? Wann nimmst Du dich bewusst wahr? Teile mit mir deine Gedanken und
Erlebnisse dazu. Erfahre im nächsten Beitrag, wie es mit meinem Kontrahenten
Bernd weitergeht und was ich aus dieser Situation gelernt habe.

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